Erstellt am 03. Juni 2013, 09:45

Arbeitslosigkeit im Mai um 9,5 Prozent gestiegen. Die schwache Wirtschaftsentwicklung in Österreich und in Europa lässt die Arbeitslosigkeit weiter steigen.

Die Anzahl der vorgemerkten Arbeitslosen ist per Ende Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat um 9,0 Prozent auf 251.895 angestiegen. Zusätzlich wuchs die Zahl der Schulungsteilnehmer um 7.776 auf 78.414. Damit waren 330.309 Personen ohne Job, um 9,5 Prozent mehr als im Mai 2012.

Die Arbeitslosenquote lag nach österreichischer Definition im Mai bei 6,7 Prozent (+0,5 Prozentpunkte). Nach EU-Berechnung belief sich die heimische Arbeitslosenquote im April - das ist der aktuellste verfügbare Wert - auf 4,9 Prozent. Österreich hat damit erneut die niedrigste Arbeitslosigkeit in der EU, gefolgt von Deutschland mit 5,4 Prozent und Luxemburg mit 5,6 Prozent. In den 27 EU-Staaten betrug die Arbeitslosenquote im Schnitt 11 Prozent.

Trotz verhaltener Konjunkturentwicklung gab es in Österreich mehr Personen mit einem Job. Die Zahl der aktiv unselbstständig Beschäftigten hat sich per Ende Mai um 26.000 Personen (+0,8 Prozent) auf 3,396 Millionen erhöht. Die Anzahl der gemeldeten offenen Stellen ist hingegen um 3.839 (-11,9 Prozent) auf 28.465 deutlich zurückgegangen.