Erstellt am 21. Oktober 2015, 22:12

von Alexandra Gollubics-Prath

Aufsteiger und Absteiger im Gault Millau. Im druckfrischen Feinschmecker-Führer sind insgesamt 19 burgenländische Restaurants vertreten. Spannend: Jeweils drei Häuser zählen zu den Auf- und Absteigern. An der Spitze im Burgenland bleibt der „Taubenkobel“ in Schützen am Gebirge.

Von Feinschmeckern und in der Branche wurde er  bereits ungeduldig erwartet: der Gault Millau 2016. Mittwochabend wurde der druckfrische  Führer durch die heimische Gastronomie in Wien präsentiert.

Mehrere dutzend Tester waren unterwegs, um sich unter anderem ein Bild über die aktuelle Lage und Qualität von 847 Restaurants zu machen.

Ein Trio durfte sich über Punkte-Zuwachs freuen

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Erfreulich für das Burgenland: Gleich drei Lokale durften ein Punkteplus für sich verbuchen: „Wachter-Wieslers Ratschen“ in Deutsch Schützen (+1,5 auf 14 Punkte), das Gasthaus Csencsits in Kohfidisch (+1 auf 16 Punkte) und das Gasthaus „Zur Dankbarkeit“ in Podersdorf (+0,5 auf 13 Punkte).

Es kann aber nicht nur Gewinner geben. Zu den Absteigern zählen auch drei Lokale aus dem Burgenland: „Am Nyikospark“ in Neusiedl am See (-1 auf 14 Punkte) und  das „Kloster am Spitz“ in  Purbach  sowie die „Mole West“ in Neusiedl am See (jeweils -1 auf 13 Punkte).

„Taubenkobel“ weiter bestes Restaurant des Landes

Wenig überraschend bildet nach wie vor ein Trio die Gourmet-Elite Österreichs. Mit jeweils 19 von 20 Punkten konnten sich die Vier-Hauben-Köche Karl und Rudolf Obauer aus Werfen, Heinz Reitbauer vom „Steirereck“ im Wiener Stadtpark und Simon Taxacher aus Kirchberg weiter an der Spitze behaupten.

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Das beste Restaurant im Burgenland (mit 18 von 20 Punkten) bleibt der „Taubenkobel“ in Schützen am Gebirge.

Österreichweiter Aufsteiger des Jahres ist „Das Loft“ in Wien – die Tester nahmen eine Aufwertung um gleich 3,5 Punkte auf 16 Punkte vor. Im 18. Stock des Luxushotels Sofitel Vienna Stephansdom serviert der gebürtige Deutsche Fabian Günzel junge und innovative Küche, ohne dabei die regionalen und lokalen Wurzeln zu vergessen.

Zu den österreichweiten Absteigern zählen zum Beispiel der „Almtalhof“ in Grünau und das „Stadtgasthaus Eisvogel“ in Wien (jeweils -2 auf 13 Punkte).


Aufsteiger aus dem Burgenland:

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  • „Wachter-Wieslers Ratschen“ in Deutsch Schützen (Foto oben; +1,5 auf 14 Punkte)

  • Gasthaus Csencsits in Kohfidisch (+1 auf 16 Punkte)

  • „Zur Dankbarkeit“ in Podersdorf (+0,5 auf 13 Punkte)

x  |  NOEN, Steve Haider/privat

Absteiger aus dem Burgenland:

  • „Am Nyikospark“ in Neusiedl am See (-1 auf 14 Punkte)

  • „Kloster am Spitz“ in Purbach (-1 auf 13 Punkte)

  •  „Mole West“ in Neusiedl am See (-1 auf 13 Punkte)

Alle Burgenländer im Gault Millau 2016:

„Taubenkobel“ in Schützen am Gebirge (18 Punkte)
„Gut Purbach“ in Purbach (16)
 Gasthaus Csencsits in Kohfidisch ( 16 Punkte)
„Wiegand am Friedrichshof“ in Zurndorf (15 Punkte)
„Greisslerei beim Taubenkobel“ in Schützen am Gebirge (15 Punkte)
„Zur Blauen Gans“ in Weiden am See (14 Punkte)
„Am Nyikospark“ in Neusiedl am See (14 Punkte)
„Zum alten Weinstock“ in Rudersdorf (14 Punkte)
„Wirtshaus im Hofgassl“ in Rust (14 Punkte)
Wachter-Wieslers Ratschen“ in Deutsch Schützen (14 Punkte)
„L’altro vino“ in Nickelsdorf (14 Punkte)
„An Alapanka ma“ in Eltendorf (14 Punkte)
 „Kloster am Spitz“ in  Purbach ( 13 Punkte)
 „Mole West“ in Neusiedl am See (13 Punkte)
„Presshaus“ in  Illmitz ( 13 Punkte)
„Vitatella“ in Pamhagen (13 Punkte)
„Zur Dankbarkeit“ in Podersdorf (13 Punkte)      
„Henrici“ in Eisenstadt (12,5 Punkte)
Gasthof Gerlinde Gibiser in Heiligenkreuz (12,5 Punkte)