Erstellt am 06. September 2014, 13:00

von APA Red

Requiem für Melinda Esterhazy. Die Begräbnisfeierlichkeiten für die in der Vorwoche im 95. Lebensjahr in Eisenstadt verstorbene Melinda Esterhazy finden am Freitag, 12. September, statt.

Fürstin Melinda Esterházy verstarb Mittwochnacht im Kreis ihrer Familie. Foto: Esterházy  |  NOEN, Esterházy
Das teilten die Esterhazy Betriebe am Donnerstag mit. Um 13 Uhr beginnt im Eisenstädter St. Martinsdom der Trauergottesdienst. Danach führt der Kondukt in die Franziskanerkirche, wo die Verstorbene im engsten Familienkreis beigesetzt wird.

Das Requiem im Dom zelebrieren Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics und der Erzabt der Benediktinerabtei Pannonhalma, Asztrik Varszegi. Zum Trauergottesdienst erklingen das Requiem in c-Moll von Michael Haydn und Lieder aus dem Werk "Harmonia Caelestis" von Fürst Paul I. Esterházy (1635 - 1713).

Beisetzung im Familiengrab

Der anschließende Kondukt, der von der Militärmusik Burgenland begleitet wird, führt über die Pfarrgasse zum Schloss Esterházy und zur Franziskanerkirche. Zu Ehren der letzten Fürstin aus dem Haus Esterhazy wird auch die große Marienglocke von 1692 – die größte historische Glocke Österreichs – geläutet. Die Beisetzung in der Familiengruft findet unter dem Beistand von Altbischof Paul Iby statt.

Die Familiengruft im Franziskaner-Kloster in Eisenstadt ist die zentrale Begräbnisstätte der Fürsten Esterhazy. Sie wurde von Paul I. im Jahr 1705 für die fürstliche Familie gestiftet. 1989 wurde die Gruft auf persönlichen Wunsch von Melinda Esterhazy umfassend saniert.

Kondolenzen ab 11. September möglich

Am Donnerstag, 11. September, besteht ab 16 Uhr in der Eisenstädter Bergkirche die Möglichkeit zur persönlichen Verabschiedung und Eintragung ins Kondolenzbuch, im Anschluss findet um 18 Uhr eine Betstunde statt.

Auch vor den Feierlichkeiten am Freitag besteht von 9.30 Uhr bis 12 Uhr die Möglichkeit zum Eintrag in das Kondolenzbuch. Für den ungarischen Zweig der Familie und die zahlreichen Bekannten von Melinda Esterhazy wird am Montag, 22. September, um 18.15 Uhr eine Gedenkmesse in der Basilika St. Stephan in Budapest zelebriert.

Eingeschränkter Straßenverkehr in Eisenstadt

Das Begräbnis wird am kommenden Freitag Auswirkungen auf den Straßenverkehr in Eisenstadt haben. Um einen reibungslosen Ablauf der Trauerfeier zu ermöglichen, werde es im Bereich des St. Martinsdoms und der Franziskanerkirche zu temporären Halte- und Fahrverboten kommen, teilte die Stadtverwaltung in einer Aussendung mit.

Die Begräbnisfeierlichkeiten beginnen um 13.00 Uhr im St. Martinsdom. Im Anschluss zieht der Trauerkondukt vom Dom über den Schlossplatz in die Franziskanerkirche, wo die Beisetzung in der Familiengruft stattfindet.

Der Busbahnhof werde daher ebenso wie der Taxistandplatz ab 9.00 Uhr vom Domplatz in die St. Rochus-Straße und die St. Martin-Straße verlegt, hieß es aus dem Büro des Bürgermeisters. Parkverbote werde es in der St. Rochus-Straße und auf dem Parkplatz hinter den Esterhazy-Stallungen in der Rusterstraße geben.

Außerdem gebe es ab Freitagmittag ein Halte- und Fahrverbot in den vom Trauerzug genutzten Straßen. Nach Ende der Trauerfeiern um 16.00 Uhr sollen alle Einschränkungen wieder aufgehoben werden, so der Plan der Stadtverwaltung.