St. Pölten

Erstellt am 21. August 2016, 12:26

von Gila Wohlmann

300 strafrechtliche Delikte an fünf Festivaltagen. Beim Stadtpolizeikommando St. Pölten sind in den fünf Tagen des Frequency rund 300 strafrechtliche Delikte angezeigt worden.

Polizeisprecher Johann Baumschlager zieht positive Bilanz zum Frequency in St. Pölten. „Unser Sicherheitskonzept ist voll aufgegangen“, betont er im NÖN-Gespräch.  |  NÖN-Archiv

„Diese Zahl wird sich erfahrungsgemäß noch erhöhen, weil viele Festgäste erst auf den Polizeiinspektionen in ihren Heimatorten oder –bezirken Anzeige erstatten werden“, sagt Polizeisprecher Johann Baumschlager am Sonntagvormittag im NÖN-Gespräch.

Vergleichbar mit Vorjahr

Im Schnitt liegt dieses Frequency im Bereich der Anzeigen ähnlich der Zahlen der Vorjahre, nicht eingerechnet seien hierbei aber, so Baumschlager, „die verwaltungsrechtlichen Vergehen wie Verkehrsdelikte, Anstandsverletzungen oder ungestümes Benehmen.“ Gegen einige Festbesucher wurde, so auch nach Körperverletzungen, ein Betretungsverbot ausgesprochen.

"Im Fall von Naturkatastrophen zuständig"

„Die Polizei war in diesen Tagen aber  nicht nur für alle strafrechtlichen Delikte und etwaige Terrorgefahr bestens gerüstet, sondern auch für den Falle eintretender Naturkatastrophen“, betont Baumschlager ebenso. Die starken Regenfälle ab Sonntagmorgen hätten aber lediglich bislang dazu geführt, dass Fahrzeuge, die auf matschigem Untergrund nicht mehr wegfahren konnten, abgeschleppt werden mussten.

Derzeit (Stand: 11.30 Uhr)  ist die Polizei mit dem Abfluss des Verkehrsstroms beschäftigt, genaue Kontrollen bezüglich Fahrtüchtigkeit der Lenker und etwaiger Beeinträchtigung durch Alkohol oder Drogen werden durch die Beamten vorgenommen.