Erstellt am 17. August 2013, 17:34

Frequency-Finaltag hat begonnen. Das Frequency 2013 in St. Pölten ist am Samstag ins Finale gegangen. Am dritten Tag erwartete die Besucher des fast ausverkauften Festivals (140.000 Menschen waren insgesamt an allen drei Tagen am Gelände) ein tolles Programm.

 |  NOEN, Florian Bruckmüller
Das britische "Wunderkind" Jake Bugg war auf der Space Stage ebenso angesagt wie Gaslight Anthem, Skunk Anansie, Billy Talent und die Toten Hosen. Auf der zweiten großen Bühne wartete das Open Air u.a. mit James Blake, Hurts und dem "Düsterprinzen" Nick Cave auf

Bei praller Hitze sorgten schon am frühen Nachmittag die Schweden Friska Viljor für Andrang und tolle Stimmung.

"Weiße" Schweden mit perfekter Festivalhymne

Die traditionell in Weiß gekleideten Musiker spielten ihre wunderbare Mischung aus Indie-Pop und Folk und füllten das unmittelbare Areal vor der Bühne schnell. Der Song "Arpeggio" mit der Textzeile "Let's do something out of the ordinary, let's do it good and do it now" war die perfekte Festivalhymne.

Unterdessen freute sich Benny Horowitz, Drummer von Gaslight Anthem, auf den Auftritt seiner Gruppe. "Ich mag die Herausforderung, Leute zu überzeugen, die nicht wegen uns hier sind. Es gibt Bands, die kommen gut bei Festivals an, weil sie eingängige, flotte Musik machen, zu der man gut trinken und abhängen kann. Da hören die Leute nicht zu, da geht’s nur um den Spaß. Wir sind eine Songband, die will, dass man auch zuhört."

Ex-White-Partner spielte aus seinem neuen Album

Auf Friska Viljor folgte Brendan Benson, langjähriger kreativer Partner von Jack White (u.a. bei den Raconteurs). Der Amerikaner stellte Material aus seinem aktuellen Album "What Kind Of World" vor.

Da sprach gerade ein müder, aber freundlicher Jake Bugg mit Journalisten über sein neues Album, das noch im späten Herbst in den Handel kommen könnte. Am 5. Dezember gastiert der Brite übrigens im Wiener Gasometer.