Erstellt am 05. August 2015, 10:47

von APA Red

Frequency: Vieles neu zur 15. Jubiläumsausgabe. Mit The Chemical Brothers, The Prodigy und Linkin Park stehen die Headliner des FM4 Frequency Festival vom 20. bis 22. August in St. Pölten schon länger fest. Nun hat der Veranstalter aber zahlreiche Neuerungen zur 15. Jubiläumsausgabe angekündigt. Karten sind noch zu haben.

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"Heuer gilt erstmals: drei Festivals an ein bis drei Tagen, sieben Bühnen, 120 Acts", hieß es in einer Aussendung. Die Stilrichtung ist wieder in Richtung Alternative, Indie, Pop, Punk, Electro und Beats ausgelegt.

Fassungsvermögen des Nightparks wurde vergrößert

Die langen Wege zwischen dem Daypark und dem Nightpark, wo bis in die Morgenstunden gefeiert wird, erspart man sich heuer: Das Nachtprogramm (u.a. OMD, Modstep, Bakermat) geht nicht mehr in der entfernten Kaserne, sondern in den Hallen am VAZ-Gelände, also in unmittelbarer Nähe der Space Stage über die Bühnen.

Zugleich wurde das Fassungsvermögen des Nightparks vergrößert. "Es wird aber weiterhin eine limitierte Kapazität und ein Ampelsystem geben", betonten die Organisatoren. Der Zutritt erfolgt außen über die Kelsengasse.

Im vergangenen Jahr wurde der Outer Space, das Gelände direkt vor der Hauptbühne des Dayparks neu designt und kulinarisch aufgewertet. Hier will man 2015 in Form einer Art Genussfestival ansetzen: Heimische Gastronomen werden auf Regionalität setzen und Alternativen zum üblichen Festival-Fast-Food bieten - auch für Veganer.



Zum Space-Grill gesellt sich die 18 Meter lange Nautilus, ein Fischlokal. Es gibt einen Biergarten (mit Frühschoppen) und mehr als 500 Sitzplätze zwischen Bäumen, versprach der Veranstalter. Im Pub werden Bierspezialitäten wie Stout und Ale angeboten.

Das Frequency auf dem VAZ-Areal setzt weiter auf Nachhaltigkeit. "Das Müll- und Umweltkonzept Green Stage wurde von den Besuchern sehr gut angenommen. An den Festival-Tagen wurden am Gelände knapp 250.000 Leerdosen gesammelt und konnten direkt entsorgt werden", freute man sich.

Auch der Green Camper, mit eigenem, "super sauberem und gleichzeitig ruhigem Areal" habe großen Zuspruch zugefunden. 2015 soll dieses Konzept "noch einmal verbessert werden", hieß es auf der Internetseite.

Das Gelände ist mit dem Auto über die Westbautobahn (A1), Abfahrt St. Pölten Süd oder die S33 Abfahrt St. Pölten Ost (nicht Nord) erreichbar. Die ÖBB verstärkt die Züge des Regelverkehrs und bietet für die Heimreise Sonderzüge an.