Erstellt am 15. August 2014, 09:33

von Mario Kern

Regen bleibt aus, Pete Doherty bleibt zuhause. Pete Doherty wird seinem Ruf als Enfant terrible des Britpop gerecht: Wie schon beim Lustenauer Szene Open Air vor zwei Wochen cancelten er und seine Babyshambles kurzfristig ihren Frequency-Auftritt am Freitag.

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Nach rockigen Klängen von Kadavar und punkigen Akkorden von Jimmy Eat World sowie Brody Dalle (der Lebensgefährtin von Queen of the Stone Age-Mastermind Josh Homme) zogen Imagine Dragons auf der Space Stage das Publikum in ihren Bann. Während die amerikanischen Indie-Rocker ihre radiotauglichen Hits vom Stapel ließen, wusste deren französischer „Kollege“ Woodkid zu überzeugen.

Und dann kamen, sahen und siegten die älteren Semester: Blink 182 bewiesen einmal mehr, dass Punk-Rock mehr als festivaltauglich ist (sie bleiben unter anderem dank des beherzten Schlagzeugspiels von Travis Barker in bester Erinnerung). Zeitgleich wechselte US-Rapper Snoop Dogg regelmäßig zwischen Hip Hop, Reggae und Electro – sehr zum Gefallen der zahlreichen Fans vor der Green Stage, die der Musik-Ikone im Jogging-Anzug ihre Aufwartung machten.



Während an gleicher Stelle Headliner Jan Delay dem Publikum ordentlich einheizte, mussten sich die Queens of the Stone Age vor der Space Stage mit deutlich weniger Publikum als noch Blink 182 zufrieden geben. Nach den letzten Akkorden der Queens zog es zahlreiche Festival-Besucher schließlich in den Night Park zu Moonbootica, Kele Okereke, Pendulum, Zomboy und Co…