Erstellt am 21. August 2015, 09:52

von APA Red

Rotes Kreuz verzeichnete bisher keine Notfälle. Der erste von drei Festival-Abenden beim Frequency in St. Pölten und die folgende Party hat "eine ausgesprochen ruhige Nacht für das Rote Kreuz" gebracht, bilanzierte Stefan Gugerell, diensthabender Einsatzleiter, am Freitag.

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Mit Stand 7.00 Uhr hielten die Sanitätsmannschaften bei rund 420 Versorgungen.

"Alles ruhig" hieß es auch seitens der Exekutive. Stadtpolizeikommandant Franz Bäuchler zufolge gab es lediglich "das Übliche": Einige Zelte waren seitlich aufgeschlitzt und Wertsachen daraus gestohlen worden.

Im Durchschnitt würden pro Jahr 200 bis 300 Diebstähle registriert, was gemessen an der Menge der Besucher eine relativ geringe Zahl sei.

Laut dem Roten Kreuz waren die häufigsten Einsatzursachen bisher Schnittverletzungen an den Füßen der Fans, Zerrungen, Prellungen und Kreislaufprobleme.

Die befürchtete "Wespen-Invasion" sei zum Glück ausgeblieben. In den Nachtstunden mussten einige Frakturen behandelt werden, auch wegen Unterkühlung wandte sich so mancher an die Helfer.

Aufgrund der hohen Kapazität des Rotkreuz-Stützpunkts auf dem Festivalgelände mussten aber erst wenige Personen ins Spital eingeliefert werden. Gefährliche Notfälle oder Komplikationen habe es zunächst nicht gegeben.