Erstellt am 20. Oktober 2010, 00:00

„Gegensätze im Kopf“. HUMOR Draßburger Florianis planen mit ihren „Kabaretttagen“ an sechs Abenden wieder einen Anschlag auf die Lachnerven.

 |  NOEN
VON HELGA OSTERMAYER

DRASSBURG Die örtliche Freiwillige Feuerwehr unter Kommandant Walter Lichtenberger versteht sich nicht nur auf das Bergen und Löschen in Notfällen. Auch im kulturellen Bereich ist sie sattelfest. Schon seit etwa 20 Jahren werden Lesungen veranstaltet, in den letzten Jahren lag der kulturelle Schwerpunkt jedoch auf den „Draßburger Kabaretttagen“.

Und dieses Programm, das sich heuer „Gegensätze im Kopf“ nennt, kann sich wieder einmal sehen lassen: Am Freitag, den 5. und Samstag, den 6. November sowie am Freitag, den 12. und Samstag, den 13. November, um jeweils 20 Uhr, wird das „Draßburger Witzekabarett“, das teilweise von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr, teilweise von Privatpersonen präsentiert wird, gezeigt. Hannes Paulesits, Gerhard Ringhofer, Walter Lichtenberger, Bernd Lomosits (an den Reglern), Michaele Ugrinovich, Gabi Lomosits, Daniela Pocza, Stefan Prets, Gottfried Schmidl, Willi Jambrits und Johann Musich werden in ihren Sketches wieder alles, was in Draßburg Rang und Namen, hat auf die Schaufel nehmen.

Kabarettistin Nadja Maleh  tritt am 7. November auf
Die Wiener Kabarettistin Nadja Maleh tritt mit ihrem Programm am Sonntag, den 7. November (18 Uhr) auf. Und am Sonntag, den 14. November, folgt dann um 18 Uhr ein kabarettistisches Highlight, denn Alf Poier wird sich mit verquerem Humor die Ehre geben.

„Bei den Veranstaltungen wird von uns allen fleißig Hand angelegt“, erzählt Kommandant Lichtenberger. Das Plakatieren, das Aufstellen der Sitzgelegenheiten, den Ausschank und das Abräumen übernehmen die Florianis und ihre Frauen selbst.

„Die Idee zum Draßburger Witzekabarett stammt von den Kameraden der Feuerwehr“, erzählt Walter Lichtenberger. Die Gruppe setzt sich etwa drei Monate vor den Aufführungen zusammen und erstellt das Programm. „Es werden die Sketches und die einzelnen Musikstücke ausgesucht, sowie der Ablauf des Programmes und das Bühnenbild und die Kostüme besprochen“, so der Kommandant. Sodann geht es fleißig ans Proben.