Erstellt am 31. Juli 2013, 00:00

Gesundheit vor Geld. Studie / Die S-Versicherung erhob in einer Studie, dass den Burgenländern die „Zufriedenheit“ wichtiger ist als Gesundheit oder Freunde.

Von Werner Müllner

EISENSTADT / Die Burgenländer verbinden mit Lebensqualität in erster Linie Zufriedenheit, Gesundheit und finanzielle Sicherheit sowie Familie und ein schönes Zuhause. Das Fehlen finanzieller Möglichkeiten bedeutet aber beinahe für die Hälfte der Burgenländer eine Einschränkung der Lebensqualität.

Das ergab eine Studie der S-Versicherung, durchgeführt von GfK Austria. „Lebensqualität ist unweigerlich auch mit finanzieller Sicherheit verbunden“, erklärt Hans-Peter Rucker, Landesdirektor der Erste Bank.

77 Prozent der Burgenländer schätzen ihre Lebensqualität als gut ein. Dabei ist die allgemeine Zufriedenheit für 29 Prozent und die Gesundheit für 20 Prozent der Befragten der wichtigste Faktor. Positiven Einfluss haben für jeden Dritten ein neues Auto (35%) oder neue berufliche Möglichkeiten (27%).

Fehlt es aber an den finanziellen Möglichkeiten, so bedeutet das für fast jeden Zweiten eine Einschränkung der Lebensqualität (48%).

Und noch eines belegt die Studie: Der Burgenländer ist und bleibt ein Familienmensch. Das engste Umfeld, also Familie und Bekannte, hat für acht von zehn der Befragten (80 Prozent) einen enorm hohen Stellenwert.