Erstellt am 13. November 2012, 13:55

Gewinner stehen fest!. Erstmals ehrt die BVZ verdiente Persönlichkeiten in den Kategorien Sport, Wirtschaft, Kultur, Engagement und „Unsere Zukunft“. Der BVZ-Martini wird zu einer Institution.

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Sportliche Höhenflüge, unternehmerisches Geschick, kreative Köpfe, soziales Engagement und nachhaltige Projekte stehen im Mittelpunkt des Martini-Preises, der von der BVZ heuer erstmals in fünf Kategorien verliehen wurde. Aus jeweils fünf Nominierten und zahlreichen Einsendungen heimischer Schulen (in der Kategorie „Unsere Zukunft“) wählte eine prominent besetzte Jury jetzt die Gewinner des BVZ-Martini aus.

Wir stellen Ihnen die Sieger vor, die als Dank für ihre Verdienste mit dem BVZ-Martini ausgezeichnet wurden. Gestaltet wurde das begehrte Objekt von Künstler Sepp Laubner. Nun soll der BVZ-Martini jährlich verliehen werden. „Eine gelungene Aktion für besondere Menschen, die Besonderes tun“, meint Erster Chefredakteur und NÖ-Pressehaus-Geschäftsführer Harald Knabl und betont: „Es handelt sich dabei um keinen Publikumspreis. Die Gewinner wurden von einer kompetenten Jury ermittelt.“

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Kategorie Wirtschaft: Stahlunternehmer Josef Unger 

Stahlbauunternehmer Josef Unger ist der erste BVZ Martini-Preisträger in der Kategorie Wirtschaft. Bei der Überreichung war er über die Auswahl durch die Jury sichtlich gerührt und widmete den Preis seiner Familie und den weltweit rund 2.000 Mitarbeitern: „Nur im Team sind wir stark, das ist ein Erfolg der gesamten Mannschaft. Und ich bin stolz, mit dieser arbeiten zu dürfen.“ Unger hat das Unternehmen „Unger Stahl“ an die europäische Spitze gebracht – in den rund 20 Niederlassungen in Zentral- und Osteuropa sowie im Mittleren Osten sind mehr als 1.200 Mitarbeiter beschäftigt. BVZ-Leiter Markus Stefanitsch betonte, dass „Josef Unger gezeigt hat, dass man als Unternehmer aus dem kleinen Burgenland in der großen Welt erfolgreich sein kann“. Dass „Unger Stahl“ bekannt ist, beweist die Tatsache, dass viele europäische Unternehmer zwar nicht wissen, wo Oberwart liegt – aber wenn erst der Name „Unger“ fällt, ist es ihnen klar.

Der vielfach ausgezeichnete Unternehmer strich bei der Überreichung die große Bedeutung des Preises hervor: „Einen Martin zu bekommen, das ist als Burgenländer etwas Besonderes.“ Dass die Jury richtig entschieden hat, bewies Unger mit seinen Abschlussworten, die einen Blick in die Zukunft wagten: „Unsere Lehrlinge sind unsere Zukunft – und in dieser haben wir noch einiges vor.“

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Kategorie Kultur: Cselley Mühle Oslip

Seit 36 Jahren belebt die Cselley Mühle Oslip die heimische Kulturszene. Mit dem BVZ-Martini wird sie als Institution geehrt, die bis zum heutigen Tag vieles ermöglicht. Als Einzelkämpfer bekannt, haben Sepp Laubner und Robert Schneider schon immer auf Teamarbeit gesetzt: Das Mühlen-Duo ist mit Hans Bögl eigentlich ein Trio – und mit den zahlreichen Freunden und Mitarbeitern im Hintergrund eine ganze Mannschaft. Noch dazu eine mehr als verlässliche, wie die vergangenen 36 Jahre intensiver Kulturarbeit zeigen.

Die Cselley Mühle bietet mehr als Kultur im herkömmlichen Sinn: Es sind Möglichkeiten, die hier eröffnet werden, ohne Schwellenangst und für Besucher wie Künstler gleichermaßen. Für viele Newcomer war und ist der denkmalgeschützte Gebäudekomplex in Oslip das Eingangstor in die Szene. „Weil die Dinge bei uns einfach die Chance bekommen, zu entstehen“, fassen Schneider und Laubner zusammen, was sich im Programm in einer bunten Vielfalt zeigt. Diese

Selbstverständlichkeit macht die international bekannte Cselley Mühle zu einem kulturellen Leitbetrieb im besten      Sinn. Über den BVZ-Martini in der Kategorie Kultur zeigte sich das Mühlen-Team besonders erfreut: „Nach einer so langen Zeit im Geschäft tut diese Auszeichnung gut!“

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Kategorie Sport: Golfprofi Bernd Wiesberger

Seit heuer darf sich der Oberwarter Bernd Wiesberger zum elitären Kreis der besten Golfprofis zählen. Der 27-Jährige gewann auf der European-Tour mit den Ballantine’s Championship in Seoul und den Lyoness Open in Atzenbrugg seine ersten beiden großen Turniere. Der Lohn: 2012 mehr als eine Million Euro an Preisgeld, Spieleinladungen in die USA und zuletzt auch Tickets für lukrative Turniere in Asien.

Dort erfuhr Wiesberger im Zuge seines jüngsten dreiwöchigen Aufenthalts über seine BVZ-Martini-Auszeichnung. Seine Reaktion: „Als burgenländischer Sportler freue ich mich natürlich sehr, diese Auszeichung entgegennehmen zu dürfen. Ich konnte schon in den vergangenen Jahren den ,Sportler des Jahres‘ im Burgenland gewinnen, und die damit verbundene Anerkennung und der Respekt für meine Leistungen sind natürlich eine großartige Motivation! Allein neben so herausragenden Sportlern nominiert zu sein, ist schon eine Ehre für sich.“

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Kategorie Unsere Zukunft: Volksschule Mörbisch

Die Jury war sich einig: Der Preis in der Kategorie „Unsere Zukunft“ geht an die Volksschule Mörbisch. 25 Kinder der beiden vierten Klassen haben sich mit dem Thema „Energie“ auseinander-gesetzt. Gesunde Ernährung stand dabei ebenso auf dem Programm wie erneuerbare Energie und Energie (Mut) zur Eigeninitiative. BVZ-Leiter Markus Stefanitsch bedankte sich mit Landessschulratspräsident Gerhard Resch bei den Schülern und bei den Pädagoginnen Katharina Kancz und Andrea Palkövi für ihr Engagement.

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Kategorie soziales Engagement: Pannonische Tafel

200 Personen nützen wöchentlich das Lebensmittel-Angebot der Pannonischen Tafel –  nicht mit eingerechnet sind Menschen, die Hilfestellungen bei anderen Problemen benötigen. Egal ob Unterstützung bei Behördenwegen, Hilfe bei der Wohnungssuche oder sogar Personentransporte und natürlich psychischer Beistand. Helfen, wo immer es notwendig ist. Das Telefon von Andrea Roschek, Gründerin der Pannonischen Tafel, steht nie still.

„Wir bekommen die Leute, mit denen der Psychosoziale Dienst oder die Diakonie überfordert sind“, erklärt Roschek. Das ursprüngliche Prinzip des 2008 gegründeten Vereins war: Überall, wo Lebensmittelüberschüsse von einwandfreier Qualität bestehen, werden diese von ehrenamtlichen Tafel-Mitarbeitern abgeholt und gegen einen Mitgliedsbeitrag von 1,50 pro Einkauf an Menschen in einkommensschwachen Verhältnissen verteilt. Mittlerweile arbeiten 20 Personen ehrenamtlich rund um die Uhr für den karitativen Verein. Bedarf gibt es mehr wie genug. Denn mittlerweile sind ebenfalls das „Wohnzimmer der Pannonischen Tafel“, eine Kochstelle sowie „Freiraum Pannonia“, eine Schlafstelle, sind ins Leben gerufen worden.