Erstellt am 04. Februar 2016, 09:04

von NÖN Redaktion

Hoheiten des Faschings: Brigitte I. und Georg I.. Brigitte I. und Georg I. aus Loretto regieren die „fünfte Jahreszeit“ nicht nur im Burgenland, sondern auch in Wien.

Landesprinzenpaar. Georg I. und Brigitte I. mit dem Vizepräsidenten der Faschingsgilde Loretto, Felix Kozar, und ihrer Infantin Pia (v.l.) beim heurigen Hofball der Gilde. Foto: Nina Sorger  |  NOEN, Nina Sorger
In vielen Orten des Landes hört man dieser Tage Ausrufe wie „Gü-Gü-Sing-Sing!“, „Pulei-Pulei“ oder „Lo-Lo-Ret-To“. Denn der Fasching ist vor allem die „Hoch“-Zeit der Gilden.

Im Burgenland gibt es fünf Faschingsgilden, die Krebsler in Oberpullendorf, die Faschingsgilde Güssing und die Gilden in Breitenbrunn, Stegersbach und Loretto. Letztere hat heuer sogar zwei Hoheitspaare, denn neben ihrem angestammten Prinzenpaar Adam I. und Dorottya I. stellt sie heuer auch das Landesprinzenpaar: Brigitte I. und Georg I.

Sie regieren allerdings nicht nur im Burgenland, sondern auch in Wien, da das Burgenland einen gemeinsamen Verband mit Wien hat, erklärt der stellvertretende Landespräsident des BÖF (Bund Österreichischer Faschingsgilden), Norbert Lackner aus Güssing. Die Landespräsidentin Anna Kellner kommt aus Wien.

„Zu den Pflichten des Landesprinzenpaares gehört es unter anderem bei verschiedenen Faschingsveranstaltungen präsent zu sein“, führt Lackner weiter aus.
 

Faschings-„Knigge“

  • Bei Bällen darf erst nach der offiziellen Eröffnung (etwa nach der Polonaise) getanzt werden

  • Die Herren sollten alle Damen am Tisch zum Tanzen auffordern.

  • Der Herr lässt der Dame den Vortritt auf die Tanzfläche.

  • Während des Tanzes unverfängliche Themen für den Small Talk wählen, ernsthafte Themen könnten vom Tanzen ablenken.