Erstellt am 31. Dezember 2011, 15:07

Junge Menschen setzen in der Krise auf Konsum. Angesichts der Schuldenkrise in Europa wollen viele junge Menschen in Deutschland im kommenden Jahr ihr Geld lieber ausgeben als sparen.

Angesichts der unsicheren Sparerträge befanden es 33 Prozent der 20- bis 29-Jährigen für besser, sich für einen größeren Teil des Geldes etwas zu gönnen, wie aus einer Umfrage des Nürnberger Marktforschungsunternehmens GfK für die "Welt am Sonntag" hervorgeht.

Von allen Befragten ab 14 Jahren unterstützte etwa ein Fünftel die Ansicht, dass in der Krise prassen besser als sparen sei. Knapp mehr als die Hälfte (51 Prozent) der Befragten gab indes an, sich von unsicheren Staatsanleihen und schwankenden Aktienkursen nicht verrückt machen zu lassen und ihr bisheriges Sparverhalten beizubehalten. In der Gruppe der Älteren wollen sich sogar 61 Prozent beim Umgang mit ihrem Geld nicht von Negativschlagzeilen beeinflussen lassen. Immerhin 27 Prozent aller Teilnehmer an der repräsentativen Umfrage unter 1000 Menschen gaben sogar an, angesichts der unsicheren Zeiten erst recht Geld zurücklegen zu wollen.