Erstellt am 13. März 2014, 12:43

Kaltfront beendet Frühlingswetter. Über eine Woche lang wurden wir nun von Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen verwöhnt, ein Wetterumschwung setzt dem am Wochenende ein jähes Ende.

Meteorologe Thomas Rinderer  |  NOEN, UBIMET
„Am Samstag erreicht aus Nordwesten eine Kaltfront das Land, die mit Sturm und Regenschauern deutlich kältere Luft mit sich bringt“, berichtet Thomas Rinderer von der Österreichischen Unwetterzentrale (uwz.at). Markant ist dabei vor allem der auffrischende Wind.

Stürmischer Wind im Donauraum

Am Samstagmorgen legt dieser zunächst im Donauraum ordentlich zu und erreicht hier Spitzen bis zu 90 km/h. Tagsüber kommt dann beinahe im gesamten Land kräftiger bis stürmischer Wind auf. „Von Osttirol bis zum Grazer Bergland lebt zudem ab Mittag Nordföhn auf, der mit Böen bis zu 80 km/ h in die Täler durchgreift“, so der Meteorologe.

„Auch im Raum Innsbruck, wo Nordföhn eher selten auftritt, muss man mit der selben Windstärke rechnen“, so Rinderer weiter. Mit der Kaltfront kühlt es zudem kräftig ab, sodass die Schneefallgrenze in der Nacht zum Sonntag an der Alpennordseite bis gegen 700 m sinkt. Südlich der Alpen bleibt es hingegen trocken.

Orkanböen am Sonntag

Am Sonntag erreicht uns dann eine Warmfront und zeitweise fällt Regen, wobei die Schneefallgrenze wieder deutlich ansteigt.

Der Wind hingegen kommt nun erst richtig in Fahrt. „Vom Rax-Schneeberg-Gebiet bis zum Wechsel sind Orkanböen bis zu 120 km/h möglich.

Auf Berggipfeln: Böen mit bis zu 170km/h

Auf den Berggipfeln, wie etwa dem Schneeberg, sind sogar Böen bis zu 170 km/ zu erwarten“, warnt der Wetterexperte. Im Donauraum und im östlichen Flachland pfeift der Sturm den Menschen mit 80 bis 100 km/h um die Ohren. Erst im Laufe des Montags, wenn die Sonne wieder hervor kommt und die Temperaturen ansteigen, lässt der Wind langsam nach.

Mehr zur genauen Wetterentwicklung und zu den Sturmwarnungen erfahren Sie zeitnah auf www.uwz.at .