Erstellt am 07. August 2013, 00:00

Kampf um Fördergeld. Opernfestspiele / Intendant Wolfgang Werner verhandelt intensiv mit dem Land. Jetzt geht‘s um die Höhe der Fördergelder ab 2014.

 |  NOEN, Opernfestspiele Römersteinbruch St. Margarethen

Mit gemischten Gefühlen blickt man bei den beiden großen Festspielstätten des Landes auf die heurige Saison: Während das Wetter den Veranstaltern diesen Sommer keine Sorgen bereitet, ist dennoch ein Rückgang der Besucher zu bemerken. Sowohl die Seefestspiele Mörbisch als auch die Opernfestspiele St. Margarethen können die Zuschauerzahlen der vergangenen Jahre nicht halten.

Nicht zuletzt aus diesem Grund ist Römersteinbruch-Intendant Wolfgang Werner nun in die Offensive gegangen: Er möchte künftig mehr Fördergeld vom Land.

Höhe der Förderungen als Diskussionspunkt 

In welcher Höhe sich die Gelder ab 2014 bewegen sollen, wird offiziell nicht genannt. Dem Vernehmen nach wünscht man sich bei den Opernfestspielen zwischen 200.000 und 400.000 Euro mehr. Die Gerüchteküche weiß auch um ein weiteres pikantes Detail: Sollte es das zusätzliche Geld nicht geben, könnte es im kommenden Jahr „eng werden“, heißt es. Intendant Wolfgang Werner, der seinen Vertrag mit Steinbruch-Betreiber Esterházy erst kürzlich bis 2016 verlängert hat, klärt im Gespräch mit der BVZ auf, dass seitens der Opernfestspiele keine Bedingungen an die Forderungen geknüpft wurden: „Es hat bereits Gespräche gegeben, das ist richtig. Sie sind aus meiner Sicht auch positiv verlaufen. Jetzt wird noch um die Höhe der Förderungen diskutiert“, so Werner. Zudem habe Landeschef Hans Niessl laut dem Intendanten festgehalten, dass sich auch die Gemeinde St. Margarethen an der Unterstützung beteiligen solle.

Seitens des Landes gibt es derzeit keine Stellungnahme: Man will noch die weiteren Gespräche abwarten. Diese werden die Opernfestspiele nun mit anderen Institutionen – wie Burgenland Tourismus und Kulturservice – führen. Werner wartet ebenfalls noch ab. Die Verhandlungen werden auch mit Ende der Saison nicht abgeschlossen sein.