Erstellt am 14. Januar 2014, 14:50

Kirchenaustritte weiter stark rückläufig. Austritte gegenüber den Vorjahren weiterhin stark rückläufig, auch Zahl der Kircheneintritte bleibt steigend. Bischof Zsifkovics über Anhalten des positiven Trends erfreut.

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Mit Stichtag 1.1.2014 zählte die katholische Kirche im Burgenland 199.652 Katholikinnen und Katholiken. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung (= 287.100 laut vorläufigem Ergebnis der Statistik Austria für 2013) liegt somit bei 69,54% (zum Vergleichszeitpunkt 1.1.2013 waren es 201.260 von 287.113 Personen Gesamtbevölkerung). Der Anteil der Kirchenmitglieder an der Gesamtbevölkerung bleibt damit in etwa unverändert.

Austritte weiterhin sinkend, Eintritte als starkes „Hoffnungssignal“

Im Jahr 2013 traten in der Diözese Eisenstadt 1.184 Personen aus der katholischen Kirche aus, das entspricht 0,59 % der burgenländischen Katholikinnen und Katholiken. 2012 waren es mit 1.133 Personen 0,56 %. „Jeder einzelne Verlust eines Kirchenmitglieds ist und bleibt schmerzlich und muss für uns Anlass sein, über mögliche Gründe nachzudenken“, erläutert Bischof Zsifkovics.

Es sei aber nach den Jahren des Zutagetretens skandalöser Missbrauchsfälle im kirchlichen Bereich „insgesamt ein Zeichen der Hoffnung, dass die Austrittswelle früherer Jahre stark zurückgegangen ist, die Zahl jener Menschen, die wieder oder sogar ganz neu in die Kirche eintreten möchten, in der Mehrjahresbetrachtung sogar nach oben geht. Ich denke, dass nun bei den Menschen wieder stärker in den Blick kommen kann, wieviel an Gutem die Kirche in unsere Gesellschaft einbringt.“ 93 Personen traten 2013 in die katholische Kirche im Burgenland ein (davon 8 Konversionen und 85 Reversionen. Im Vorjahr lag diese Zahl bei 95 Personen.)