Erstellt am 17. Oktober 2014, 15:55

von NÖN Redaktion

​Klaviertalente gesucht!. ​3. „Internationaler Jenö Takács-Klavierwettbewerb“: Nachwuchspflege zu Ehren des burgenländischen Pianisten und Pädagogen Jenö Takács (1902 – 2005)

Stefan Fiedler, Inhaber Klavierhaus Fiedler & Sohn, Markus Walther, Sales Manager Firma Bösendorfer, Kulturlandesrat Helmut Bieler, Aima Maria Labra Makk, künstlerische Wettbewerbsleitung, em. Univ. Prof. Eugen Jakab, Vorsitzender des Wettbewerbs, Dr. Christian Heindl, Präsident der Jenö-Takács-Stiftung, Univ. Prof. Dr. Klaus Aringer, M.A., Institutsvorstand an der Kunstuniversität Graz-Oberschützen  |  NOEN, zVg
Der dritte „Internationale Jenö Takács-Klavierwettbewerb“ wird vom 5. bis 9. November 2014 in Oberschützen ausgetragen. Veranstalter sind das Institut Oberschützen der Kunstuniversität Graz und die Jenö-Takács-Stiftung in Kooperation mit der Kulturabteilung des Landes.

Details dazu gaben die Veranstalter mit Kulturlandesrat Helmut Bieler an der Spitze am Freitag in Bad Tatzmannsdorf bekannt. Mit dem Wettbewerb soll das Werk des großen burgenländischen Pianisten und Pädagogen Jenö Takács geehrt werden. Aufstrebende Nachwuchstalente präsentieren dabei ihr Können vor einer hochkarätigen internationalen Jury. Preisgelder von insgesamt 9.000 Euro sind ausgeschrieben.

Förderung junger Talente war Lebensaufgabe Takács‘

„Seit Jahren veranstalten wir seitens des Landes eine Vielzahl von Kunst- und Kulturwettbewerben, wobei wir insbesondere junge Talente fördern wollen, indem wir diesen eine Bühne für ihr Können bieten und ihre Beiträge veröffentlichen. Auch Jenö Takács lag die musikalische Förderung junger Talente zeitlebens besonders am Herzen – der Wettbewerb steht damit voll und ganz in seinem Sinne“, erklärte dazu Kulturlandesrat Helmut Bieler, der auch auf die große Bedeutung des burgenländischen Komponisten für die Musikwelt hinwies: „Takács‘ Schaffen verkörpert wie kaum ein anderes auch das Wesen und die Identität seiner Heimatregion und hat die Entwicklungen der Musik im 20. Jahrhundert maßgeblich mitgestaltet. Mit dem Wettbewerb soll ihm in gebührender Weise Reverenz erwiesen werden“.

PianistInnen aus 42 Nationen

Für den Wettbewerb haben sich 42 PianistInnen aus 17 Nationen angemeldet, aus Ägypten, Deutschland, Frankreich, Indien, Italien, Japan, Kroatien, Mazedonien, Österreich, Rumänien, Russland, Serbien, Süd Korea, Taiwan, Ukraine, Ungarn, USA. Der PianistInnennachwuchs stellt sich auch heuer wieder in drei Alterskategorien - A: 10-12 Jahre, B: 13-15 Jahre und C: 16-18 Jahre - einer hochkarätigen internationalen Jury. Vorzutragen sind in allen Kategorien Pflichtstücke unter anderem von Jenö Takács und frei gewählte Werke. Es winken Preisgelder von insgesamt 9.000 Euro; die Einzelstipendien bewegen sich je nach Altersklasse zwischen 300 und 2.000 Euro.

Als Sponsoren unterstützen die Firma Bösendorfer und das Klavierhaus Fiedler aus Graz den Klavierwettbewerb mit der Bereitstellung der Wettbewerbsinstrumente.

Wertungsspiele und Abschlusskonzert frei zugänglich

Die Wertungsspiele sowie das Abschlusskonzert am Sonntag, 9. November 2014, um 17.30 Uhr – dabei vergibt das Publikum einen Publikumspreis – im Jenö Takács-Saal des Kultur- und Universitätszentrums in Oberschützen sind ohne Eintritt frei zugänglich.

Von der „verrückten Idee zum namhaften Produkt“

Am Anfang sei die Idee zum Wettbewerb „eine verrückte Idee gewesen, aber jetzt würde es Takács gefallen“, ist Dr. Christian Heindl, Präsident der Jenö-Takács-Stiftung, überzeugt. Der Internationale Jenö Takács-Klavierwettbewerb sei zum „namhaften Produkt geworden, das funktioniert“. Ein Novum kündigte Heindl für den 4. Wettbewerb 2016 an: Da soll auch ein Kompositionswettbewerb für ein Klavierstück ausgeschrieben werden.