Erstellt am 12. November 2013, 23:59

„Kleines, großes Land“. Landesfeiertag / Anlässlich der Martinifeierlichkeiten stellte die Politik die Entwicklung des Burgenlandes in den Mittelpunkt.

 |  NOEN, @HAFNER GRGOR

Mit dem traditionellen Festgottesdienst im Eisenstädter Martinsdom begannen am Montag für das offizielle Burgenland die Feierlichkeiten zum Tag des Landespatrons. Im Zuge vieler weiterer Programmpunkte – von der Ehrenzeichenverleihung im Kulturzentrum Eisenstadt bis zur Festakademie in der Wirtschaftskammer – wurde die Entwicklung des Burgenlandes in den Mittelpunkt gerückt.

So wurde für Landeshauptmann Hans Niessl in den vergangenen Jahrzehnten bewiesen, „dass ein kleines Land Großes leisten kann“: Engagement, Menschlichkeit und Fleiß hätten dem Burgenland seinen Aufstieg gebracht.

„Herausforderungen auch künftig meistern“

Neben der demographischen Entwicklung, der Schaffung von Arbeitsplätzen und ökologischen Modellen geben weitere Investitionen in die Wirtschaft die Marschrichtung in die Zukunft vor: „Die verstärkte Internationalisierung des burgenländischen Marktes zeigt seine Ergebnisse in den wirtschaftlichen Basiszahlen“, so Niessl.

Gezielte Investitionen in die Bildung sind für Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl oberstes Gebot, wenn es um die Stärkung der Wirtschaftskraft geht. Wesentliches Thema der kommenden Jahre soll im Burgenland zudem die Steigerung der Forschungsquote sein: „Auch hier braucht es innovative Lösungen.“ Als Schwerpunkt der politischen Arbeit sieht Steindl die Vorbereitung auf die neue EU-Förderperiode 2014.