Erstellt am 19. Februar 2013, 16:58

Krebshilfe Burgenland plant mehr Beratungsstellen. Im Burgenland erkranken jährlich rund 1.300 Menschen an Krebs. Etwa 500 Betroffene von ihnen bzw. deren Angehörige haben sich im vergangenen Jahr von der Österreichischen Krebshilfe Burgenland kostenlos beraten lassen.

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Heuer feiert die Landesorganisation ihr 20-jähriges Bestehen. Um weiter helfen zu können, sind Spenden notwendig, erklärte Geschäftsführerin Andrea Konrath am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Eisenstadt. Das Geld soll unter anderem in Pläne für eine flächendeckende Beratung im Burgenland fließen. Geplant ist in jedem Bezirk eine Beratungsstelle zu haben, so Konrath.

"Wir haben in den Bezirken Jennersdorf, Oberpullendorf und Neusiedl am See derzeit keine Beratungsstellen. Das soll sich aber bald ändern. Auch die mobile Beratung für Patienten, die nicht zu uns kommen können, soll ausgebaut werden", so die Geschäftsführerin.

Neben der Beratung zählt auch die Information bzw. Prävention sowie die Forschung zu den "drei Zielen" der Krebshilfe, erläuterte Präsident Wilfried Horvath. In den vergangenen zehn Jahren habe man beispielsweise mit 100.000 Euro das international anerkannte Dickdarmkrebs-Vorsorgeprojekt von Karl Mach unterstützt. Aber auch das südburgenländische "Brustkrebs-Screening-Projekt", bei dem es um die Vorsorge geht, wurde mit 20.000 Euro unterstützt. Dieses Projekt soll im Herbst auf ganz Österreich ausgeweitet werden, sagte Horvath.

All das sei nur durch Privat- und Firmenspenden sowie durch Sponsoren möglich. Um mehr Geld zu lukrieren und um das heurige 20-Jahr-Jubiläum zu feiern, wird am 18. Juni im Kultur- und Kongresszentrum Eisenstadt ein Gala-Konzert mit prominenter Unterstützung veranstaltet. Der Gesamterlös geht an die Krebshilfe Burgenland.

Mit dabei sind unter anderem Stargeiger Toni Stricker, das Pianisten-Duo Eduard und Johannes Kutrowatz sowie Schauspieler Karl-Heinz Hackl. Hackl, der "leider weiß, wovon ich rede", unterstützt die Charity-Veranstaltung, weil er sich geschworen habe, "wenn ich das überlebe, werde ich alles Mögliche tun, um Geld zu lukrieren", erzählte er vor Journalisten. Er selbst habe "maßloses Glück" gehabt und wisse, wie wichtig es sei, "dass man nicht die Nerven verliert". Die Krebshilfe bittet neben der psychischen Betreuung für Patienten und Angehörige auch finanzielle Unterstützung.

Die Landesorganisation ist im Jahr 1993 von Karl Silberbauer gegründet worden. Silberbauer ist Ärztlicher Direktor und Vorstand der Abteilung für Innere Medizin am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt.