Erstellt am 17. Juli 2013, 00:00

Land der Radfahrer. 2.500-Kilometer-Netz / In einer aktuellen Umfrage des VCÖ belegt das Burgenland Platz zwei der „radfahrfreundlichsten Bundesländer“.

Nicht nur unter den Burgenländern, vor allem auch für Touristen gilt das Land als wahres Paradies für Radfahrer. Das gut ausgebaute Wegenetz und optimale Bedingungen brachten dem Burgenland in einer aktuellen Umfrage des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) Silber im Ranking der „radfahrfreundlichsten Bundesländer“ ein.

Insgesamt wurden österreichweit 2.530 Radler befragt. Nur Vorarlberg, das sich zum achten Mal in Folge Platz eins sicherte, liegt dabei vor dem Burgenland, das auch die Steiermark hinter sich lässt (Platz drei und „radfahrfreundlichste Landeshauptstadt“). Aufgrund der aktiven Radverkehrspolitik in Vorarlberg fordert der VCÖ nun die anderen Bundesländer auf, dem Beispiel zu folgen. Das Burgenland jedenfalls muss sich da nicht verstecken: Insgesamt 2.500 Kilometer umspannt das Radwege-Netz, auch für die Verpflegung ist reichlich gesorgt. Verbesserungspotenzial sieht der VCÖ beim betrieblichen Mobilitätsmanagement. Zudem geht aus der Umfrage hervor, dass das Radfahren im Ortsgebiet stärker gefördert werden sollte.

Laufende Investition in die Infrastruktur

Für Tourismusdirektor Mario Baier ist dieser zweite Platz besonders erfreulich: „Die Auszeichnung bekräftigt, dass das Burgenland eine ausgezeichnete Radfahrdestination im österreichweiten Vergleich ist. Auch dank konsequenter Investitionen in die Infrastruktur.“ Die perfekte Radtour kann man übrigens auch Online planen – unter www.burgenland.info


Zahlen & Fakten

Ein Netz von 2.500 Kilometern ausgebauter Radwege macht das ganze Land „erfahrbar“.

Das Herzstück im Norden bildet der Neusiedler-See-Radweg, der mit einer Länge von 138 Kilometern um den See führt. Im Süden radelt man auf der „Paradies- Route“ durch drei Naturparke.