Erstellt am 20. März 2013, 09:15

Landtechnikmuseum Burgenland öffnet wieder. Einblicke in das Arbeitsleben der Bauern und Handwerker aus früheren Jahrzehnten können Interessierte bei einem Besuch im Landtechnikmuseum Burgenland in St. Michael im Südburgenland gewinnen.

APA11973684-3 - 20032013 - ST. MICHAEL - …STERREICH: ZU APA 0042 CI - Eine Reihe unterschiedlicher Modelle von Steyr Traktoren stehen im Landtechnikmuseum in St. Michael im Südburgenland (undatiertes Archivbild). Das Museum beherbergt rund 2000 Ausstellungsstücke und ist von 1. April bis 31. Oktober täglich geöffnet. +++ WIR WEISEN AUSDRÜCKLICH DARAUF HIN, DASS EINE VERWENDUNG DES BILDES AUS MEDIEN- UND/ODER URHEBERRECHTLICHEN GRÜNDEN AUSSCHLIESSLICH IM ZUSAMMENHANG MIT DEM ANGEFÜHRTEN ZWECK ERFOLGEN DARF - VOLLST€NDIGE COPYRIGHTNENNUNG VERPFLICHTEND +++ APA-FOTO: KARL ERTLER  |  NOEN, KARL ERTLER (APA)
Das 1995 ins Leben gerufene, vor allem für seine Traktoren-Sammlung über die Landesgrenzen hinaus bekannte Museum startet am Ostersonntag, 31. März, in die neue Saison. Es beherbergt rund 2.000 Ausstellungsstücke von der Sichel bis zum Mähdrescher, die in mehreren Hallen auf insgesamt rund 2.700 Quadratmetern Fläche präsentiert werden.

Thematisch geordnet lassen sich in verschiedenen Hallen Geräte aus über zwei Jahrhunderten betrachten: Einzelne Gebäude sind etwa dem Ackerbau, den Obst- und Weinkulturen, der Wiesen- und Feldarbeit sowie der Erntezeit gewidmet.

"Der älteste Ausstellungsgegenstand ist der Spanische Pflug, eine Dauerleihgabe vom Landesmuseum Eisenstadt. Der ist circa 200 Jahre alt", schilderte Karl Ertler vom Landtechnikmuseum.

Einen besonderen Stellenwert hat die Traktorensammlung, die aus Dutzenden Zugmaschinen früherer Baujahre besteht. "Unser ältester Traktor ist ein Fordson, Baujahr 1920", so Ertler. Aber auch echte Veteranen der Marken HSCS oder Porsche sind zu bestaunen. Die Ära der gezeigten Steyr-Traktoren habe in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg begonnen- etwa ab 1947. Porsche-Traktoren wurden Mitte der 1950er bis Mitte der 1960er-Jahre gebaut.

Museumsbesucher können einzelne Geräte, etwa eine Dampfmaschine, die allerdings elektrisch gestartet wird, auch bei laufendem Motor betrachten und dabei beispielsweise erleben, wie früher gedroschen wurde. Den Standmotoren ist ebenso eine eigene Halle gewidmet. Das Museum, das bereits mit dem Museumsgütesiegel ausgezeichnet wurde, gibt aber auch Einblicke in die Welt des Handwerks und präsentiert eine eigene Modellschau.