Erstellt am 31. März 2014, 13:36

Lange Nacht der Forschung am 4. April. Bei der Langen nacht der Forschung hat man die einzigartige Gelegenheit, an einem Abend live eine Kunstherz-Implantation zu verfolgen und dem Generaldirektor des Kernforschungszentrums CERN zuzuhören.

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Am Freitag (4. April) ist dies bei der sechsten "Langen Nacht der Forschung" möglich. Erstmals in allen neun Bundesländern öffnen an 234 Standorten Forschungsinstitute ihre Tore und geben Einblicke in die Welt der Forschung.

Forscher präsentieren ihre Arbeit an 1.760 Stationen

Mit 1.760 Stationen in 37 Regionen wartet eine Rekordzahl an Angeboten auf die Besucher.

Die haben in der Kernzeit von 17 bis 23 Uhr, an manchen Stationen auch länger, bei freiem Eintritt die Gelegenheit aktuelle Forschungsprojekte, neue wissenschaftliche Erkenntnisse und spannende Technologien von den Forschern selbst präsentiert zu bekommen. Und das nicht nur an Universitäten, sondern auch an Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen, zahlreichen außeruniversitären Forschungsinstituten, innovativen KMU und globalen Konzernen.

322 Stationen in Niederösterreich, 75 im Burgenland

In Niederösterreich gibt es 322 Stationen in Krems, Tulln, Wiener Neustadt, Wieselburg, St. Pölten, Baden und Klosterneuburg. In letzterem präsentiert sich nicht nur das Institute of Science and Technology (IST) Austria, sondern auch das Wolfsforschungszentrum Ernstbrunn. In St. Pölten wird bei Voith Hydro die größte Turbine der Welt ausgestellt.

Das Burgenland wartet mit 75 Stationen an den drei Standorten Eisenstadt, Pinkafeld und Güssing auf. Und in Vorarlberg wird die in Dornbirn konzentrierte LNF von einem humanoiden Roboter eröffnet, der am Labor für künstliche Intelligenz an der Uni Zürich unter Mitarbeit Vorarlberger Unternehmen entwickelt wurde.

An verschiedenen Standorten werden Shuttlebusse zwischen den Ausstellungsorten eingerichtet oder die Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel zu den Stationen ist gratis. Über die Webseite www.langenachtderforschung.at kann man regionale Programmhefte oder eine App für das Mobiltelefon herunterladen, um sich sein persönliches Programm für die vom Wissenschafts- und vom Infrastrukturministerium finanzierte LNF zusammenzustellen