Erstellt am 20. November 2014, 12:43

von NÖN Redaktion

Ein "Engel" im Steinbruch. Tosca von Puccini - Der Opernkrimi im Steinbruch St. Margarethen, Eine Story mit Liebe, Verrat, Begehren und Mord.

Bühnenbild Tosca  |  NOEN, Arenaria
Opernneulinge wie auch begeisterte Liebhaber des packenden Opernkrimis kommen voll auf ihre Kosten: Giacomo Puccinis wunderbare Melodien verbinden die dramatische Verflechtung aus tragischer Liebesgeschichte und krimitauglicher Handlung in einer herrlichen Oper. Zum ersten Mal wird diese Oper in der einmaligen Felsenkulisse des Steinbruchs von St. Margarethen von einem erstklassigen Leading-Team effektvoll in Szene gesetzt.

Ein großartiges Team für Tosca 2015

Regisseur Robert Dornhelm setzt mit Tosca seine Reihe der Inszenierungen im Steinbruch von St. Margarethen fort. Mit "La Bohème" und "Aida" konnte er 2013 und 2014 bereits mehr als 200.000 Besucher begeistern. Robert Dornhelms bisherige Regiearbeiten in St. Margarethen zeigen, dass seine mit Gespür eingesetzten Projektionen in die Felsenlandschaft des Steinbruchs der Oper einen besonderen Reiz verleihen.

x  |  NOEN, ViennaPress / Andreas TISCHLER

Emotionales Eintauchen in die Oper

Robert Dornhelm über seine dritten Arbeit in St. Margarethen: "Die Ideen des Komponisten möchte ich so wirkungsvoll und emotional wie möglich vermitteln. Dabei sind mir die Möglichkeiten moderner Bühnentechnik willkommen. In meinen Inszenierungen kommen auch filmische Mittel und modernste Projektionen zum Einsatz". Er sieht im Steinbruch den perfekten Rahmen, um das Rom des 19. Jahrhunderts darzustellen: "Es ist meine Absicht, dass Besucher vom ersten Moment an emotional in die Geschichte eintauchen. Auf dem Weg zu ihren Plätzen spazieren sie wie in Rom an Engeln vorbei."

Die bekannte Wiener Bühnenbildnerin Amra Bergman zeichnet für den riesigen "Tosca-Engel" im Steinbruch St. Margarethen verantwortlich. Bei der Visualisierung des Opernstoffes begibt sich die Bühnenbildnerin mit dem Regisseur Dornhelm auf neue Pfade. Der Steinbruch ist für die vielseitige Künstlerin "eine 3D-Spielstätte, die eine großartige Herausforderung darstellt. Mein Bühnenbild wird den kraftvollen Background der Felsenlandschaft nutzen und damit zu einer Einheit verschmelzen".

Große Stimmen und wunderbare Melodien

Zu einer Einheit verschmelzen werden auch optische und musikalische Momente. Der musikalische Leiter Michael Güttler steht an der Spitze einer Generation von jungen Dirigenten. Er ist derzeit Chefdirigent der Finnischen Nationaloper Helsinki, regelmäßiger Gastdirigent an der Wiener Staatsoper und dem Mariinsky-Theater St. Petersburg und ist für die musikalische Leitung der Tosca verantwortlich: "Ich freue mich auf die Arbeit in dieser Felsenarena, von deren Dimension und natürlichen Architektur eine unglaubliche Ausstrahlung ausgeht."
Premiere ist am 8. Juli 2015.

x  |  NOEN, ViennaPress / Andreas TISCHLER