Erstellt am 24. Mai 2011, 12:45

Seebühne in Mörbisch als Schauplatz des Militärmusikfestivals 2011. Nicht Operettenmelodien, sondern Marschmusik dominieren ausnahmsweise am Freitag die Seebühne in Mörbisch: Beim "Militärmusikfestival 2011" sind die Musikkapellen des Österreichischen Bundesheeres im Burgenland zu Gast.

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Mehr als 400 Heeresangehörige von sieben Militärkommanden und der Gardemusik sowie die Polizeimusik Burgenland und der Musikverein Bauernkapelle St. Georgen stellen dabei ihr Können unter Beweis.

Im ersten Teil der Konzertveranstaltung, die um 19.00 Uhr beginnt, stehen Showvorführungen im Mittelpunkt. Gemeinsam mit der Militärmusik Burgenland spielen die Drums & Pipes der Gordon Highlanders of Austria aus Donnerskirchen eine schottische Volksweise. Zu den Klängen der Gardemusik zeigen Soldaten der Garde akrobatische Einlagen beim Exerzieren mit dem Sturmgewehr. Die Militärkapellen aus Wien und dem Burgenland sorgen mit der Wiener Philharmoniker Fanfare auch für die Eröffnung.

Im zweiten Teil steht ein Großkonzert auf dem Programm: Mit dem "Huldigungsmarsch" von Franz Liszt wird dem musikalischen Jahresregenten die Ehre erwiesen. Vor dem Bühnenbild des "Zigeunerbarons", der heuer auf der Seebühne aufgeführt wird, sind dann doch auch Operettenklänge in Form des Duetts "Wer uns getraut" zu hören. Zu den Mitwirkenden zählen die Sopranistin Anna Ryan und der Tenor Peter Widholz und der Chor des Wiener Gymnasiums Hegelgasse.

Seinen Abschluss findet das Militärmusikfestival mit dem Großen Zapfenstreich des Österreichischen Bundesheeres. Die Veranstaltung wird auch als Livestream auf der Bundesheer-Homepage (http://www. bundesheer.at) übertragen. In den Militärkapellen des Heeres versehen rund 450 Musiker Dienst. Etwa 280 Rekruten rücken jährlich zu den acht Militärmusiken in den Bundesländern und zur Gardemusik in Wien ein.