Erstellt am 30. September 2011, 13:13

Seit 2002 eine halbe Mrd. Schilling umgetauscht. Die Nationalbank (OeNB) hat in den vergangenen zehn Jahren seit der Währungsumstellung per Anfang 2002 österreichweit fast eine halbe Milliarde Schilling eingesammelt und in Euro umgetauscht.

Genau waren es 489,56 Mio. Schilling, umgerechnet also 35,58 Mio. Euro, die von 340.890 Kunden von der alten in die neue Währung getauscht wurden. Im Schnitt wechselte ein Kunde rund 1.436 Schilling.

Der Euro-Bus der Nationalbank besuchte in den vergangenen zehn Jahren 158 Gemeinden und machte 755 Mal Station. Dabei kamen 703.505 Kundenkontakte zustande. Neben den 340.890 Wechselkunden wurden weitere 362.615 Besucher über die Sicherheitsmerkmale des Euro sowie den Euro im Allgemeinen informiert, teilte die OeNB am Freitag mit.

Die höchsten Wechselbeträge fielen mit deutlichem Abstand bei den Stopps in Niederösterreich an. Allein in diesem Bundesland wurden in zehn Jahren fast 200 Mio. Schilling in Euro umgetauscht. Danach folgen die Steiermark und das Burgenland mit 47,9 bzw. 38,4 Millionen Schilling. In Salzburg und Vorarlberg wurde mit 17,0 bzw. 24,0 Millionen Schilling am wenigsten umgetauscht.

Am erfolgreichsten war der Euro-Bus im Jahr 2005. Allein in diesem Jahr wurden über 73 Millionen Schilling umgetauscht. Am geringsten war das Interesse dagegen ein Jahr davor im Jahr 2004.

Seit 2010 liegt ein besonderer Schwerpunkt der Euro-Tour auf Sicherheitsschulungen für den Handel, seit 2008 ist der Euro-Bus abseits der Sommermonate als Informationseinrichtung speziell für Volksschulkinder unterwegs. Mit der "Euro-Kids-Tour" veranschaulicht die OeNB die Funktionen des Geldes, die Entwicklung "vom Tauschhandel bis zur Währungsunion" sowie die Sicherheitsmerkmale der Euro-Banknoten für die Sechs- bis Zehnjährigen.