Erstellt am 10. Juli 2014, 11:23

von Wolfgang Millendorfer

Star-Regisseur bleibt an Bord. Nach der Insolvenzeröffnung glückte die Premiere im Römersteinbruch St. Margarethen. 2015 wird Robert Dornhelm "Tosca" inszenieren.

Premiere: Wolfgang Werner, Moderatorin Barbara Rett, Karl Wessely und Robert Dornhelm (v.l.) auf der Bühne. Foto: Gregor Hafner  |  NOEN, Gregor Hafner
Die Insolvenz der Opernfestspiele GmbH. war natürlich Gesprächsthema bei der Premierenfeier in St. Margarethen. Steinbruch-Eigentümer Esterházy und Noch-Intendant Wolfgang Werner rücken in der schwierigen Saison wieder enger zusammen.

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Künstlerisch überzeugte Robert Dornhelms "Aida"-Inszenierung. Und wie bereits angekündigt, wird es nicht die letzte Kooperation mit dem Hollywood-erprobten Regisseur sein: 2015 wird Dornhelm im Römersteinbruch Puccinis "Tosca" inszenieren.

Neuer Intendant wird noch präsentiert

Die von Esterházy gegründete Auffanggesellschaft "Arenaria" wird auch in der kommenden Saison die Geschicke im Steinbruch leiten. Bereits vor der Premiere betonte Esterházy-Direktor Karl Wessely, dass Robert Dornhelm jedoch nicht als neuer Intendant vorgesehen sei: "Er wird auch bei ,Tosca' unsere künstlerische Intstitution sein. Der neue Intendant wird aber auch jemand sein, der sehr stark im Fokus der Öffentlichkeit steht." Dornhelm hielt zuletzt selbst fest, dass sein Hauptinteresse in der Regie liege.

Was die nächsten Jahre angeht, kündigte Esterházy außerdem an, dass auch Werner "eine fixe Größe in allen Zukunftsszenarien" sei: "Es wird die Opernfestspiele-Gesellschaft zwar nicht mehr geben, aber es wird für Wolfgang Werner die Möglichkeit geben, sein Lebenswerk in einer tragenden Rolle fortzuführen.“ In Kürze will Esterházy weitere Details zur neuen Gesellschaft "Arenaria" präsentieren.