Erstellt am 31. Januar 2013, 12:48

Wetter: Die ungemütliche Rückkehr des Winters. Wind, Kälte, Schnee, Regen - das sind die vier Hauptbestandteile des Wetters für die kommenden Tage.

 |  NOEN, www.BilderBox.com (www.BilderBox.com)
Laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) erreicht am Freitag eine Störungszone Österreich und bleibt an der Alpennordseite hängen. Die Schneefallgrenze pendelt ebenso heftig aus wie die Temperaturen, die einmal deutlich im Minus- dann wieder im Plusbereich liegen.

Bereits ab der Früh kommt es am Freitag zwischen Vorarlberg und Oberösterreich zu Regenfällen, Schnee fällt erst oberhalb von 900 bis 1.400 Meter. Im Westen liegt die Schneefallgrenze örtlich auch noch darüber. Im Tagesverlauf breiten sich die Niederschläge weiter aus und erfassen in abgeschwächter Form bis zum Abend auch den Osten des Landes.

Wetterbegünstigt bleibt nur der Süden, bei trockenen Verhältnissen scheint hier häufig auch die Sonne. Besonders entlang der Alpen-Nordseite und im Osten weht anfangs noch lebhafter Westwind, der allmählich aber deutlich an Stärke verliert. Gegen Abend dreht der Wind schließlich auf südliche Richtungen. Frühtemperaturen: minus drei bis plus sechs Grad; Tageshöchstwerte fünf bis zwölf Grad.

Am Samstag erreicht die Störungszone schließlich auch die südlichen Landesteile, damit regnet oder schneit es in ganz Österreich. Von Westen her beginnt die Schneefallgrenze allmählich bis in die Niederungen zu sinken, besonders in der ersten Tageshälfte mischen sich oft aber noch Regentropfen dazwischen.

Der Niederschlagsschwerpunkt liegt inneralpin sowie südlich des Hauptkammes, am wenigsten regnet oder schneit es in den nördlichen Landesteilen. Erneut dreht der Wind auf West bis Nordwest und frischt teils mäßig bis lebhaft auf. In der Früh hat es minus zwei bis plus fünf Grad, im Tagesverlauf wird es kaum wärmer.

Sonntagfrüh sowie auch noch am Vormittag muss entlang der Alpennordseite sowie mitunter auch im Norden und Osten mit leichtem Schneefall aus zahlreichen dichten Wolken gerechnet werden. Im Tagesverlauf lockert jedoch die Wolkendecke fast überall auf, die Sonne zeigt sich öfters und länger. Lediglich im Westen bleibt es überwiegend trüb. Der Wind weht mäßig bis lebhaft, im Donautal zeitweise stark, aus West bis Nordwest. Von minus sechs bis plus zwei Grad in der Früh steigen die Temperaturen bis zum frühen Nachmittag auf minus eins bis plus fünf Grad.

Abgesehen von kurzen Aufhellungen im Osten und Süden präsentiert sich der Montag trüb und feucht. Vor allem entlang der Alpennordseite regnet und schneit es dabei teils beständig. Die Schneefallgrenze steigt im Tagesverlauf von den Niederungen auf 400 Meter im Osten und bis etwa 1.000 Meter über der Westhälfte des Landes. Der Wind kommt meist aus West bis Nordwest und weht vor allem im Donautal sowie im Osten lebhaft bis stark. Frühtemperaturen: minus sieben bis plus drei Grad; Tageshöchstwerte: ein bis sieben Grad.

Am Dienstag sind von Vorarlberg entlang der Alpennordseite bis ins westliche Niederösterreich die Wolken meist dicht. Häufig regnet es, am meisten an der Alpennordseite. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 700 und 1.400 Meter Seehöhe. Weiter im Osten sowie grundsätzlich südlich des Alpenhauptkammes wechseln hingegen Sonnenschein und zahlreiche dichte Wolken.

Auch hier ziehen zeitweise kurze Regenschauer durch. Im Donautal sowie über dem östlichen Flachland weht teils lebhafter bis starker, sonst nur schwacher bis mäßiger Wind aus Südwest bis West. Frühtemperaturen: minus ein bis plus sechs Grad; Tageshöchstwerte: fünf bis zwölf Grad.