Erstellt am 15. September 2011, 14:04

Wrabetz' Direktoren mit breiter Mehrheit bestellt. Der ORF-Stiftungsrat hat am Donnerstag das vierköpfige zentrale Direktorium mit breiter Mehrheit bestellt. Auf Vorschlag von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz wurden wie erwartet Kathrin Zechner (48) zur Fernsehdirektorin, Karl Amon (61) zum Radiodirektor, Richard Grasl (38) zum Kaufmännischen Direktor und Michael Götzhaber (45) zum Technischen Direktor bestellt.

Die Zustimmung für das Direktorium war in dem 35-köpfigen Gremium erwartungsgemäß breiter als bei der Wahl des Generaldirektors: Es gab 34 Pro-Stimmen und eine Enthaltung durch den unabhängigen Regierungs-Stiftungsrat Alexander Hartig. Wrabetz selbst war im August mit 29 Stimmen und sechs Enthaltungen wiedergewählt worden.

Aus der Sitzung war zu hören, die vier künftigen Direktoren hätten sich beim Hearing "hervorragend" geschlagen und den Eindruck erweckt, dass sie willens und in der Lage seien, als Team zusammenzuarbeiten. Besonders großen Eindruck soll dabei die neue starke Fernsehchefin Kathrin Zechner hinterlassen haben.

Auch die neun ORF-Landesdirektoren wurden mit breiter Mehrheit bestellt. Bei 31 Pro-Stimmen gab es vier Enthaltungen unter den Stiftungsräten. In den ORF-Landesstudios wurden die Direktorenposten in den Bundesländern Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich und Kärnten neu besetzt. Die übrigen Landesdirektoren wurden unverändert verlängert.

Wrabetz freute sich über "die große Zustimmung" im ORF-Stiftungsrat Er hat mit der Bestellung seiner Direktoren "das Team, das ich mir gewünscht habe", so Wrabetz. "Es ist ein ganz tolles Team, mit sehr unterschiedlichen Personen, getragen von dem Willen, gemeinsam für den ORF etwas zu tun und gemeinsam für den ORF zu arbeiten." Es sei seines Wissens nach "eine der breitesten und einhelligsten Zustimmung, die je ein Direktorium im ORF erhalten hat", das sei ein guter und klarer Vertrauensvorschuss in die Arbeit des Teams.