Erstellt am 07. Juni 2011, 19:38

Wrabetz-Schelte für "seltsame Politikeraussagen". Nach dem Abwinken des kolportierten ORF-Generaldirektor-Kandidaten Gerhard Zeiler zeigt sich der amtierende ORF-Chef Wrabetz betont gelassen. Wrabetz nutzte den APA-Onlinetag, um die anwesenden Gäste zu warnen, sich von "seltsamen Politikeraussagen von ÖVP und FPÖ, von denen man in einigen Zeitungen liest, verrückt machen zu lassen".

Nach dem Abwinken des kolportierten ORF-Generaldirektor-Kandidaten Gerhard Zeiler zeigt sich der amtierende ORF-Chef Wrabetz betont gelassen. Wrabetz nutzte den APA-Onlinetag, um die anwesenden Gäste zu warnen, sich von "seltsamen Politikeraussagen von ÖVP und FPÖ, von denen man in einigen Zeitungen liest, verrückt machen zu lassen".

Zwei Monate vor der Wahl "lesen Sie sehr viel über dent nur auf den f den TV-Seiten. Das ist ein Phänomen, das kommt wie der Regen im April und geht auch wieder vorüber. Von dieser Situation sollten Sie sich nicht beunruhigen lassen".

Tatsächlich aber sei der ORF sehr gut aufgestellt und eines "der erfolgreichsten Medienunternehmen Europas" - und das soll er laut Wrabetz auch bleiben. "Der ORF wird sich auch in Zukunft als breit aufgestelltes Unternehmen verstehen", mit einer guten Mischung aus Information und Unterhaltung. Zuversichtlich sei er, dass der Informations- und Kultur-Spartenkanal "im Herbst starten wird", so Wrabetz.

Seine ÖVP-FPÖ-Kritik äußerte der ORF-Generaldirektor beim alljährlichen APA-Onlinetag, zu dem die österreichische Nachrichtenagentur am Dienstag wieder Kunden auf den Küniglberg geladen hatte. Thema des Tages war die Mobilitätswelle.