Erstellt am 11. April 2012, 00:00

Ab jetzt zählt nur ein kühler Kopf. PHILIPP FRANK über den spannenden Saisonverlauf in der Regionalliga Ost.

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Sicher ist für fast alle burgenländischen Vereine der Regionalliga Ost in dieser packenden Saison nur eines: das Zittern. Bei Parndorf geht es um den Titel, die Nordburgenländer haben Ligakrösus Horn (wieder) eingeholt und kämpfen um das mittlerweile dritte Relegations-Ticket in Folge. Dahinter schaffte Stegersbach den Sprung aus dem Tabellenkeller ins gesicherte Mittelfeld. Noch lange nicht durch sind die restlichen drei rot-goldenen Mannschaften – die SVM Amateure, Ritzing und Neusiedl.

Und daran wird sich bis auf weiteres auch nichts ändern, weiß doch im dichten Netz des Ostligafeldes niemand, wie viele Teams tatsächlich absteigen werden. Scheitert der RLO-Meister diesmal in den Aufstiegsspielen gegen den Vertreter der Regionalliga West? Landet die Vienna in der Ersten Liga doch nicht auf dem rettenden Rang acht, sondern eben auf Platz neun und somit in den Entscheidungsspielen gegen den Mitte-Meister? Das Relegations-Rätsel bleibt bis auf weiteres ungelöst. Die Auswirkungen – im besten Fall zwei, im schlechtesten Fall vier Absteiger – sind noch offen. Angesichts solcher Szenarien ist die mentale Komponente mehr denn je gefragt. Wer jetzt keinen kühlen Kopf bewahrt, hat schon verloren.

p.frank@bvz.at