Erstellt am 11. Juni 2014, 13:55

von Bernhard Fenz

Das Konstrukt bleibt, also steht die Basis. Bernhard Fenz über den Parndorfer Abstieg und die möglichen Chancen auf ein baldiges Comeback in der Ersten Liga.

In einem Punkt war man sich in den Reihen des SC/ESV Parndorf nach dem Relegations-Aus in Linz gegen den LASK einig: Am 1:1 im Rückspiel auf der Gugl lag es nicht, dass die Nordburgenländer abgestiegen sind – auch nicht nur an der 0:1-Heimpleite gegen eine in dieser Partie bärenstarke LASK-Truppe.

Wichtiger waren die 36 Runden davor, in denen der nötige achte Platz verpasst wurde. In dem Zusammenhang war die Auswärtsbilanz im Herbst aber zu schwach, im Frühjahr präsentierte sich die Elf von Paul Hafner dann vor eigener Kulisse nicht stark genug. Dass Neuverpflichtungen wie Jürgen Prutsch nicht die erhoffte spielerische Stabilität erhöhen konnten, ist eine weitere Facette.

Trotzdem: Bereits in der Vergangenheit ist der Verein nach dem Abstieg aus der Ersten Liga im Jahr 2008 nicht in sich zusammengefallen, sondern hat sich neu orientiert und nach einer Anlaufzeit ein vernünftiges Konstrukt gefunden: Ein junger Unterbau bei der Zweiermannschaft für den Nachschub und die interne Förderung, ein gewisser Stamm bei den „Großen“, dazu punktuell externe Verstärkungen. Diesen Mix beizubehalten, wäre die erste Basis, um früher oder später erneut an die Erste Liga zu klopfen.