Erstellt am 19. Juni 2013, 00:00

Das Trostpflaster sind Scheinchen. Bernhard Fenz über den möglichen Wechsel von Austria-Stürmer Philipp Hosiner ins Ausland. KOMMENTARTrainer Peter Stöger zum 1. FC Köln, Goaleador Philipp Hosiner vielleicht auch nach Deutschland, oder nach Spanien, oder nach …? Dass die

 |  NOEN
Trainer Peter Stöger zum 1. FC Köln, Goaleador Philipp Hosiner vielleicht auch nach Deutschland, oder nach Spanien, oder nach …? Dass die Meistertruppe der Austria am internationalen Transfermarkt Aufmerksamkeit genießt, darf nicht verwundern. Im Gegenteil. Es ist ein logischer Prozess im Fußballgeschäft, bei dem Vereinsliebe nicht mit neuen, attraktiven Perspektiven mithalten kann – und da sind weder Stöger und Hosiner noch die anderen schuld. Was interessiert Köln, ob Stöger jetzt den nächsten Schritt setzen und die Veilchen vielleicht in die Champions League führen könne? Und was interessiert es die Hosiner-Jäger, wie wertvoll der Eisenstädter im zweiten Jahr in Favoriten sein könne?

Es ist ihnen egal. Also muss im Fall des Abwerbens der Preis stimmen. Auch hier darf es keine Sentimentalitäten geben – zum Schutze des Klubs. Eine Ablöse trainiert zwar keine Spieler und schießt auch keine Tore. Sollten im Fall von Hosiner aber tatsächlich noch einige Millionen Richtung Verteilerkreis fließen, wäre die Austria wenigstens finanziell recht gut bedient. Auch wenn dem Klub mögliche Tore des Burgenländers für eine Champions-League-Qualifikation noch mehr einbringen würden.