Erstellt am 23. Januar 2013, 00:00

Der Anspruch endet nicht in Österreich. Bernhard Fenz über den Werdegang von Philipp Hosiner und die guten Chancen auf seine sportliche Weiterentwicklung. KOMMENTARDie Dimensionen, mit denen Philipp Hosiner in den letzten eineinhalb Jahren konfrontiert war, sind nicht ohne.

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Die Dimensionen, mit denen Philipp Hosiner in den letzten eineinhalb Jahren konfrontiert war, sind nicht ohne. Der Eisenstädter verkörpert nach dem starken Jahr bei der Admira und dem noch stärkeren Herbst bei der Austria mittlerweile den Prototyp des Shooting-Stars: Tore am Fließband hier, eine breite öffentliche Aufmerksamkeit da, permanente Schulterklopfer, Jubelarien.

Da kann man schon einmal leicht abheben, sich nicht mehr auf das Wesentliche konzentrieren, selbstzufrieden werden. Diese mentalen Hürden prallen (je nach Bekanntheitsgrad) auf jeden Profi im Lauf seiner Karriere. Philipp Hosiner wirkt aber gut gerüstet. Nicht nur, weil er (wie sein Vater Harald bestätigte) nach wie vor bodenständig ist, sondern vor allem aufgrund seines sportlichen Anspruchs – und der endet nicht in der Österreichischen Bundesliga.

b.fenz@bvz.at