Erstellt am 06. Februar 2013, 00:00

Die Chance auf den Kreis des Vertrauens. Bernhard Fenz über die Einberufung von Philipp Hosiner in den Kader des A-Teams für das Testspiel heute, Mittwoch, in Wales. KOMMENTARPhilipp Hosiners Nominierung am 14. November 2012 gegen die Elfenbeinküste schien logisch.

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Philipp Hosiners Nominierung am 14. November 2012 gegen die Elfenbeinküste schien logisch. Teamchef Marcel Koller hätte den Führenden der Torschützenliste testmäßig einbauen können. Weil der Schweizer aber bewusst (s)einem Stamm vertraute und das Angebot im Sturm nur durch Aston-Villa-Legionär Andreas Weimann erweiterte, blieb Hosiner in der Warteschleife. Diesmal rutschte der 23-Jährige in den Kader. Vielleicht wegen der verletzungsbedingten Absage von Martin Harnik. Vielleicht, weil ihn Koller einfach dabei haben wollte. Egal.

Was zählt ist, dass der Eisenstädter jetzt seinen Fuß in die Tür stellen kann. Nach dem Wales-Test warten in der WM-Qualifikation die Färöer Inseln, Schweden und Irland. In dieser wichtigen Phase dabei zu sein und nach Möglichkeit auch eine gute Figur abzugeben, wäre neben den Leistungen in der Bundesliga die halbe Miete, um sich im Kreis des Vertrauens längerfristig zu etablieren.