Erstellt am 21. Dezember 2011, 00:00

Die Courage nach vorne war mager. BERNHARD FENZ über den durchwachsenen Mattersburger Herbst.

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Ein 0:1 gegen Wiener Neustadt und 17 Punkte nach 19 Runden können in Mattersburg nicht zufriedenstellen. Zuversicht ist aber legitim. Schließlich präsentierte sich der SVM mit Fortdauer der Saison als starke, weil kompakte, Truppe. Diese Tugend hat speziell die Großklubs immer wieder aufgerieben. Andererseits fehlte zu oft eine wichtige Essenz für das Auge der Zuschauer: Die durchgängig sichtbare Courage des gesamten Teams im Spiel nach vorne, der programmatische Wille zur Offensive, Vielseitigkeit Richtung gegnerisches Tor. An diesem Gesamteindruck konnten auch außergewöhnliche Spiele wie das 2:2 bei Sturm, das 3:0 gegen Salzburg oder die Zauber(fersler)tore von Patrick Bürger und Ilco Naumoski nichts ändern.