Erstellt am 12. Mai 2016, 10:06

von Bernhard Fenz

Die eigene Kraft als unbezahlbarer Schub. Bernhard Fenz über den spät, aber doch, fixierten Klassenerhalt des SV Mattersburg in der aktuellen Meisterschaft der Tipico Bundesliga.

Wird der SV Mattersburg die Liga halten, oder nicht? Diese Frage drängte sich in den letzten Wochen deshalb automatisch auf, weil die Burgenländer vor dem Spiel am Mittwoch bei Sturm Graz lediglich einen von 21 möglichen Punkten holten und von Platz fünf auf Platz neun durchgereicht wurden.

Klar ist: Als großartige Saison wird die zu Beginn so verheißungsvolle Punktejagd nicht mehr in die Historie eingehen. Das ist sehr schade, weil viel mehr möglich gewesen wäre. Die Mannschaft, der vielgelobte Charakter, die Euphorie, all das rückt(e) ob der Ergebniskurve in den Hintergrund.

Umso mehr musste neben dem erfolgreichen Klassenerhalt als Ziel auch zählen, im Finale ein deutliches Ausrufezeichen zu setzen und zu beweisen, dass man aus eigener Kraft Klarheit schaffen kann.

Positive Ergebnisse aus den letzten beiden Spielen sind somit nicht nur eine Wiedergutmachung für die jüngsten Rückschläge, sondern auch ein unbezahlbarer Schub für den Start in die nächste Saison. Mit dem späten 1:1-Ausgleich in Graz ist der erste Schritt gelungen. Jetzt können die grün-weißen Profis am Sonntag als Abschluss gegen Fixabsteiger Grödig sogar befreit aufspielen – ein finales Privileg, das es zu nutzen gilt.