Erstellt am 04. November 2015, 05:07

von Bernhard Fenz

Die EM-Sache wird äußerst schwierig. Mit dem Treffer zum 1:1 gegen Dallas hat Andreas Ivanschitz am Sonntag dem Play-off-Duell der Seattle Sounders seinen Stempel aufgedrückt. Ein energischer Vorstoß des Burgenländers beim Halbfinal-Hinspiel der Western Conference wurde mit einem satten Schuss ins Eck und dem Tor gekrönt.

Mit dem Treffer zum 1:1 gegen Dallas hat Andreas Ivanschitz am Sonntag dem Play-off-Duell der Seattle Sounders seinen Stempel aufgedrückt. Ein energischer Vorstoß des Burgenländers beim Halbfinal-Hinspiel der Western Conference wurde mit einem satten Schuss ins Eck und dem Tor gekrönt.

Am Ende siegte Seattle mit 2:1, die Chance auf den Titel in der Major League Soccer (MLS) lebt. Klar, dass der 32-jährige Linksfuß bei den Fans schon jetzt einen großen Stein im Brett hat.

Trotzdem scheint der EM-Zug für den Ex-Kapitän der Nationalmannschaft tendenziell abgefahren. Einerseits, weil Teamchef Marcel Koller weiter auf jene Akteure bauen wird, die Österreich bei der Quali vertreten haben. Da war Ivanschitz nicht (mehr) dabei. Andererseits schließt die MLS nach dem Finale Anfang Dezember länger die Pforten vor dem Start in die neue Saison, als parallel dazu die Winterpause in Europa andauert. Dem Routinier bleiben so weniger Spiele, um sich für Frankreich 2016 zu empfehlen. Und dann müsste er im Frühjahr angesichts der Ausgangslage wohl auch noch permanent Außergewöhnliches leisten – kurzum: Das alles zusammen macht die EM-Sache für Andreas Ivanschitz einfach außergewöhnlich schwierig.