Erstellt am 04. Februar 2014, 23:59

von Bernhard Fenz

Die Kombination macht es aus. Bernhard Fenz über den Werdegang von Thomas Salamon nach seinem Abgang beim SV Mattersburg.

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Es ist schon paradox. Im Sommer 2011 wechselte Thomas Salamon vom SV Mattersburg zum SV Grödig in die Erste Liga. Damals, als die Burgenländer mit dem Linksfuß nicht mehr planten, ihn erst verliehen und ein Jahr später ganz abgaben, war für Außenstehende in keiner Weise absehbar, wie sich der durchschnittliche Erste-Liga-Klub aus Salzburg entwickeln würde. Zwei Jahre später schnappte sich Grödig mit Stammspieler Thomas Salamon nach einem furiosen Frühjahr den Titel.

Ungefähr zum selben Zeitpunkt taumelte Mattersburg nach einem völlig verrückten Saisonfinale als Überraschungs-Absteiger nach unten und steht in der Ersten Liga aktuell mit 21 Zählern nur so lala da. Der Ex-Spieler wiederum, der aus der Nachbargemeinde Stöttera stammt, wurde eben von der Austria verpflichtet und fiebert nun dem Wiener Derby am Sonntag entgegen.

Fazit? Die Geschichte besagt nicht zwingend, dass der 25-Jährige dem SVM entscheidend geholfen und das Schicksal der Grün-Weißen verhindert hätte – im Mannschaftssport Fußball wäre das eine unseriöse Spekulation. Sehr wohl zeigt sich aber wieder, dass ein Fußballer nicht nur in ein entsprechendes Gefüge passen muss, sondern dass er auch das nötige Vertrauen benötigt. Diese Kombination macht es aus. Denn dass Thomas Salamon schon in Mattersburg kicken konnte, steht außer Zweifel.