Erstellt am 19. März 2014, 23:59

von Bernhard Fenz

Durchstarten kann graue Theorie sein. Bernhard Fenz über die verpassten Mattersburger Chancen bei drei Heimspielen gegen Klubs aus dem Tabellenkeller.

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Die Bundesliga-Lizenzen, für die am Montagabend Abgabeschluss war, werden der SV Mattersburg und der SC/ESV Parndorf erhalten.

Alles andere wäre eine Überraschung. Wirtschaftlich sowie infrastrukturell haben die beiden Klubchefs Martin Pucher und Gerhard Milletich für die neue Saison alles im Griff. Sportlich fehlt unseren Burgenland-Vertretern noch das Pickerl für 2014/2015 – bei Parndorf wenig überraschend, weil sich der Aufsteiger nach der totalen Punkteflaute Mitte des Herbstes erst herankämpfen musste und ohnehin noch nicht den Anspruch eines völlig gefestigten Erste-Liga-Klubs stellen kann.

Im Fall des SVM ist es hingegen eine Enttäuschung. Drei Heimspiele war im Frühjahr bisher gegen Vereine aus dem Tabellenkeller Zeit für (Sieges-)Signale, jedes Mal reichte es nur zum Remis. Beim Absteiger kann noch keine Entwarnung gegeben werden, solange der Relegationsplatz nur vier Zähler entfernt liegt.

Dabei wäre gerade mit den grün-weißen Ansprüchen ein sportlich sorgenfreie(re)s Frühjahr so wichtig, um Selbstvertrauen zu tanken, um beim Spielstil die nötige Dominanz aufzubauen und um entsprechend fit für eine weit bessere neue Saison zu werden. Graue Theorie. In der Praxis dominiert nach wie vor zu sehr das Hängen und Würgen.