Erstellt am 23. April 2014, 13:16

von Philipp Frank

Ein doppeltes Parndorf-Szenario. Philipp Frank über die Aufstiegsfrage in der BVZ Burgenlandliga.

Acht Runden vor Schluss steuern die Parndorf Amateure unaufhaltsam dem Titel in der BVZ Burgenlandliga entgegen. Bereits 17 Punkte Vorsprung hat die Mannschaft von Chefcoach Richard Slezak auf Verfolger Marz. Die g’mahte Wies’n trügt aber: Sollte der SC/ESV Parndorf aus der Ersten Liga absteigen, dürften die Amateure auch nicht in die Regionalliga Ost rauf.

Logisch: Zumindest eine Liga oder Klasse muss zwischen zwei Teams eines Vereins liegen. Das Aufstiegsrecht würde in diesem Fall auf den aktuell Zweitplatzierten ASK Marz übertragen werden. Will der Verein, bei dem Trainer Josef Kühbauer seine Mannschaft zu einem Burgenlandliga-Spitzenteam geformt hat, den Sprung nach oben nicht wagen, würden die Nächstplatzierten zum Zug kommen.

So gesehen herrscht an mehreren Fronten Dramatik. Die aufstiegswilligen Jung-Parndorfer sind an das Schicksal der „Großen“ gekoppelt, die Verfolger in der BVZ Burgenlandliga kämpfen dahinter um die besten Plätze für den Fall der Fälle. Unterm Strich ergibt sich vor allem eines: eine höchst skurrile Situation für den SC/ESV Parndorf. Denn die Saison kann nur noch entweder doppelt erfreulich oder doppelt bitter enden.