Erstellt am 19. Januar 2011, 00:00

Ein neuer Kurs ist das Mindeste. BERNHARD FENZ über den Auftrag an die Klubs, die auf Gnade in einigen Jahren hoffen.

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Das Reizthema Gebietskrankenkasse (GKK) wird von fast keinem der höherklassigen burgenländischen Amateurklubs an die große Glocke gehängt. Wer prahlt schon gerne mit einer laufenden Berufung gegen geforderte Nachzahlungen? Schweigen ist Gold. Es könnte aber nur die Ruhe vor dem Sturm sein.

Wenn ein „Aussitzen“ der Berufungswege fehlschlagen sollte – das scheint die Taktik einiger Klubs zu sein – und sich die Hoffnung auf eine Generalamnestie somit nicht erfüllt, droht spätestens in einigen Jahren der Kollaps. Sich darauf zu verlassen, dass es dann schon irgendwer irgendwie richten wird, wäre aber unseriös und kurzsichtig. Denn selbst wenn sich noch eine goldene Lösung findet, mit der beide Seiten leben können: Den Sparstift ansetzen und auf Sicht gesehen Rücklagen schaffen, ist jetzt das nötige Mindestmaß der Vereine. Wer in einigen Jahren wie ein kleines hilfloses Kind mit völlig leeren Händen um Gnade vor Recht bettelt, hat nichts gelernt und ist selber schuld.

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