Erstellt am 28. März 2012, 00:00

Ein X reicht nicht aus zum Jubeln. BERNHARD FENZ über das neue Mattersburger Anforderungsprofil für ein Spiel beim abgeschlagenen Letzten.

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Zum Glück hat Mattersburg am Samstag nicht in Kapfenberg verloren. Was wäre dann wohl passiert? Dann wäre sicher jemand aufgetaucht, der angesichts des „gefährlich geschrumpften“ Vorsprungs auf zehn Punkte neun Runden vor Schluss nichts Besseres zu tun gehabt hätte, als die neue Mattersburger Situation im Abstiegskampf zu beleuchten. Dabei ist dieses Thema längst erledigt – Kapfenberg wird absteigen. Der SVM hat sich hingegen im Frühjahr eine mehr als respektable Bilanz erkämpft, die ab sofort neue Maßstäbe erfordert, auch in der Bewertung.

Nein, Mattersburg ist nun natürlich kein neuer Meisterfavorit in der Tipp3 Bundesliga. Sehr wohl aber sind die Burgenländer drauf und dran, nach Siegen gegen Salzburg, Austria, Ried und Admira sowie einem Unentschieden bei Rapid aktuell auf die Plätze sechs und sieben zu schielen und sich mittelfristig neu zu positionieren.

Insofern ist auch das 1:1-Unentschieden am Samstag in Kapfenberg mit anderen Augen zu sehen. In der Obersteiermark wurde kein Punkt gewonnen. Es wurde ein Sieg vergeben.

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