Erstellt am 30. September 2015, 06:37

von Bernhard Fenz

Eine Auslosung darf keine Ausrede sein. Bernhard Fenz über die nächste Cup-Hürde des SVM – wieder auswärts, aber auch zum wiederholten Mal als Favorit.

Es ist ein schon zum Schmunzeln anregendes Statistik-Spiel, wenn es ums nicht vorhandene Losglück des SV Mattersburg im ÖFB-Cup geht. Seit dem 1:0 daheim gegen Rapid am 6. April 2006, mussten die Grün-Weißen 25 Mal (denn die beiden Cupfinali 2006 und 2007 sind klarerweise nicht mitzuzählen) hintereinander auswärts ran.

Das ist auffallendes Los-Pech, wobei andererseits 20 Mal davon die Gegner aus dem Amateurfußball (hier überwiegend aus den Regionalligen) stammten – und gegen fünf Teams aus diesem Pool stolperte der SVM im Lauf der letzten acht Jahre. Nur zweimal (Rapid 2011, Altach 2014) gab es ein Auswärts-K.o. bei Bundesligisten.

Ende Oktober ist Mattersburg im Achtelfinale wieder mal in der Ferne gefragt – beim überlegenen Regionalliga-West-Titelfavoriten Wattens in Tirol. Doppelt mühsam, weil eine lange Fahrt wartet und der Gegner unangenehm ist.

Trotzdem hat die Mannschaft von Ivo Vastic als aktuell Fünfter der Bundesliga einen klaren Anspruch. Der muss vor allem lauten, sich als Favorit nicht vorzeitig aus dem Bewerb werfen zu lassen. Denn das passierte seit den Cup-Final-Höhpunkten 2006 und 2007 einfach zu oft.