Erstellt am 07. Oktober 2015, 06:42

von Markus Stefanitsch

Eine Wiederholungstäterin und ein Vertrag als Rettungsanker. Markus Stefanitsch über nächtliche Anrufe und Spekulationen über einen „Supervertrag“.

Landesrätin hat es wieder getan. Die umtriebige SPÖ-Landesrätin Verena Dunst muss wieder einmal einen Büroleiter-Wechsel vollziehen. Erst nach den Landtagswahlen im Mai löste der ehemalige Fußball-Bundesliga-Schiedsrichter Wolfgang Falb Verena Mayer ab.

Und seit der Vorwoche hatte auch Wolfgang Falb Lust auf Veränderung. Seinen Job übernimmt nun der bisherige Pressesprecher Simon Eisenkopf. Da wird im Landhaus bereits geschmunzelt, dass die Gattin des neuen Büroleiters sicher Verständnis haben wird, wenn ihr Mann nach Mitternacht noch arbeitet und Anrufe von der Chefin entgegennehmen muss.

Immerhin ist Gattin Astrid Eisenkopf als jüngstes SPÖ-Regierungsmitglied Kollegin von Verena Dunst, die dafür bekannt ist, fast Tag und Nacht zu arbeiten, und ihre Mitarbeiter stets auf Trab hält.

Ein weiterer SPÖ-Personalwechsel: Die Landesgeschäftsführerin der SPÖ-Frauen, Pia Darboe, wechselt zu Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek.

„Beamtenvertrag“ als Rettung? Die schwer ins Trudeln geratene „PEW“ (Tochter-Firma der Energie Burgenland, siehe Seite 5 der dieswöchigen BVZ-Printausgabe) sorgt für Aufsehen. Rätselraten herrscht um die beiden Ex-Geschäftsführer Rudolf Titz und Natascha Helfer.

Beide sollten ursprünglich im Konzern bleiben. Dies dürfte sich aufgrund des öffentlichen Drucks aber gedreht haben: Hefler soll doch gehen, für Titz gibt es aufgrund eines ähnlichen Vertrages wie ihn Beamte haben allerdings kaum Möglichkeiten zur Beendigung des Dienstverhältnisses.