Erstellt am 25. Juni 2014, 12:42

von Bernhard Fenz

Ernste Chance als Entwicklungs-Basis. Bernhard Fenz über den Transfer von Philipp Hosiner zu Stade Rennes.

Bereits im Vorjahr war ein Wechsel von Philipp Hosiner ins Ausland mehr als nur ein sommerlicher Gerüchte-Lückenfüller (der deutsche Bundesligist Hoffenheim hatte konkretes Interesse), diesmal klappte es. Der Eisenstädter erhielt von der im Umbruch befindlichen Austria die Freigabe und hat ein Angebot vom aktuell Zwölften der französischen Ligue 1 – Stade Rennes – angenommen.

Die im internationalen Geschäft nicht vertretenen Wiener erhalten, wie kolportiert wird, eine millionenschwere Ablöse. Hosiner wiederum hat mit 25 Jahren rechtzeitig den nächsten Schritt in seiner Karriere gesetzt und sich für eine vernünftige neue Station entschieden.

Vernünftig deshalb, weil der populäre Klub aus der 200.000 Einwohner Hauptstadt der Bretagne einerseits eine qualitative Top-Plattform bietet. Die Ligue 1 hat vom Niveau her europäisches Spitzenformat, gut 30.000 Besucher bei den Heimspielen von Stade Rennes sind für den Burgenländer eine weitere neue Dimension im Vergleich zu Österreich.

Darüber hinaus stand Philipp Hosiner schon im Vorfeld auf der Wunschliste von Trainer Philippe Montanier, der den flinken Neuzugang demnach offensichtlich nicht als Ergänzungsspieler geholt hat. Also ist auch eine ernste Chance fix. Und das ist wiederum eine gute Basis für den weiteren Entwicklungsprozess.