Erstellt am 12. Dezember 2012, 07:13

Es kann nur „Eine“ geben. Markus Stefanitsch über die sinnvolle Einführung einer Dachmarke „Burgenland“.

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Das Burgenland kommt endlich auf Touren! Und zwar was die sinnvolle, gemeinsame Vermarktung des gesamten Landes betrifft. Künftig sollen die Sektoren Tourismus, Kultur und Kulinarik unter einer gemeinsamen großen Dachmarke „Burgenland“ vermarktet werden. Landeshauptmann Hans Niessl präsentierte gemeinsam mit den Interessensvertretern Peter Nemeth (Wirtschaft), Alfred Schreiner (Arbeiter) und Stefan Hautzinger (Landwirtschaft) das neue Konzept.

Auch wenn einige bewährte Organisationen im Land aufschreien werden, da sie befürchten unter der gesamten Marke Burgenland unterzugehen: Dieser Schritt muss im internationalen Bereich gesetzt werden. Das Burgenland bietet enorm viele kulturelle, touristische und vor allem kulinarische Besonderheiten – würde hier jeder Vermarkter als Einzelkämpfer auftreten, wären die Chancen (bis auf ein paar wenige Ausnahmen) auf dem internationalen Parkett eine Rolle zu spielen, verschwindend klein.
Selbst im Westen Österreichs ist es schon schwer zu erklären, wie sich das östlichste Bundesland genau unterteilt und was die genauen regionalen Unterschiede des Landes sind. Vom Ausland, noch dazu vom nicht deutschsprachigen, gar nicht zu reden.

Wenn auf den burgenländischen Produkten und Dienstleistungen künftig die Marke „Burgenland“ aufscheint, profitieren alle im Land. Die regionale Unterscheidung finden Interessierte dann sowieso im Kleingedruckten. Die Konsumenten auf der ganzen Welt sollen wissen: Dort, wo Burgenland draufsteht, ist Begeisterung, Urlaubsfreude, Ruhe, Genuss, Einsatz, Natur, Liebe, Abenteuer, Niveau und Dynamik drin. Und das zu bester Qualität und Preis.