Erstellt am 27. Mai 2015, 06:50

von Bernhard Fenz

Finaler Erfolg wäre ein Ausrufezeichen. Bernhard Fenz über die Chance des SV Mattersburg, die Saison meisterlich abzuschließen.

Wann kann der SV Mattersburg endlich den Aufstieg gebührend feiern? Nach dem 1:1 vor gut zwei Wochen daheim gegen Austria Lustenau stand zwar fest, dass die Burgenländer vom LASK nicht mehr überholt werden können und aufsteigen – an sich das große Ziel, das alleine für eine Jubelwelle sorgen sollte.

Weil die Grün-Weißen aber unbedingt auch Meister werden und den – nicht aufstiegsberechtigten – FC Liefering auf Distanz halten möchten, war ob des Punkteverlusts gegen die Vorarlberger die Stimmung nur zart euphorisch.

Vergangenen Freitag war dann alles bereit für die große Meisterparty, weil die Red Bull-Filiale Liefering in der Zwischenzeit weiter sieglos blieb und die Chance auf den vorzeitig fixierten Meistertitel da war. Es kam anders. Liefering siegte beim Parallelspiel in Horn, der Regen trübte den Andrang im Pappelstadion, am Ende blieb ein Mattersburger 2:0-Erfolg gegen Kapfenberg, aber eben ohne Meisterteller-Übergabe.

Diesen Freitag endet die Jubel-Warteschleife. Da wird sich im direkten Duell zwischen Liefering und Mattersburg entscheiden, wer Meister wird. Alles spricht für den SVM, der nur mehr bei einem K.o. mit fünf Toren Unterschied abgefangen werden könnte. Aber das darf ohnehin nicht der Anspruch sein.

Hängen und Würgen, durchschummeln, das war einmal. Nach der tollen Saison können die Burgenländer jetzt ein letztes Ausrufezeichen setzen – mit einem Punkt(e)gewinn im direkten Duell der letzten Runde gegen die Jungbullen wären die bisherigen drei Pleiten vergessen. Und dann dürfen es die so fokussierten Profis auch richtig krachen lassen – garantiert.