Erstellt am 06. Januar 2016, 05:58

von Markus Stefanitsch

Gerüchte-Küche um Doskozil brodelt. Markus Stefanitsch über Angebote für Polizeidirektor Doskozil und des Landeshauptmanns neue Brillen.

Landespolizeidirektor Hans Peter Doskozil hat sich spätestens mit seinen medialen Auftritten im Zuge der 71 toten Flüchtlinge auf der Autobahn A4 sowie den Flüchtlingsströmen an den Grenzen österreichweit und international einen Namen gemacht. Und klar, dass es da nicht lange gedauert hat, bis die ersten politischen Angebote ins Haus flatterten.

Dabei reicht die Gerüchte-Küche von Bieler-Nachfolger (Doskozil stammt aus dem gleichen Bezirk wie SPÖ-Landesrat Helmut Bieler) bis hin zur Ablöse von Heeresminister Gerald Klug ( bzw. unten). Fix ist nur, dass die Bundes-SPÖ Interesse deponiert hat und Doskozil gerne in Wien sehen würde. Der Burgenländer selbst hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er bei einem passenden Angebot gerne in die Politik wechseln würde.

Egal, für welches Angebot sich der gelernte Jurist auch entscheidet, wechselt er in die Politik, gilt er als heißester Kandidat auf die Nachfolge von Landeshauptmann Hans Niessl. Sollte dieser doch – entgegen allen Erwartungen – in den nächsten Jahren Lust auf die Pension bekommen.

Optisch jedenfalls hat sich Niessl eine Verjüngungskur verordnet. Zum Jahreswechsel präsentierte er sich mit neuer, moderner schwarzer Brille. Diese entfacht im Internet bald mehr Diskussionen als seine öffentliche Empfehlung für Rudolf Hundstorfer als Präsidentschaftskandidat.

Insgesamt erinnert das Thema an die vor Jahren kultig gewordene Debatte rund um die markante Darabos-Brille, die oft mehr debattiert wurde als die politische Arbeit.