Erstellt am 05. Januar 2011, 00:00

Gruber kann am wenigsten dafür. PHILIPP FRANK über die untergriffigen Protestaktionen gegen Wiener Neustadt- Manager Alexander Gruber.

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Wiener Neustadt-Manager Alexander Gruber hat es im Moment nicht leicht. Einige Wiener Neustädter Fans zeigen mit Protestaktionen ihren Unmut gegenüber dem Neufelder – und nicht etwa gegen Frank Stronach, der dem Verein seine Zuneigung und vor allem die finanzielle Unterstützung entzieht.

Bei der Fusion vor zwei Jahren war Gruber noch beim ÖFB beschäftigt, hat mit dem Ende des WNSC also nichts zu tun. Er hat keine Tradition verkauft, im Gegenteil, er versucht gerade mit diversen Aktionen (wie z.B. Freikarten) den Klub für die Zeit nach Stronach fit zu machen und diesen vom übermächtigen Sponsor zu emanzipieren. Angesichts des bevorstehenden Stronach-Ausstiegs sollte man gemeinsam an einem Strang ziehen und nicht in dieser Situation unnötig am Image kratzen.

KOMMENTAR

p.frank@bvz.at