Erstellt am 19. November 2014, 06:47

von Bernhard Fenz

Grünes Licht wäre ein deutliches Signal. Bernhard Fenz über Unsicherheitsfaktoren rund um den SC Ritzing, dem als seriöser Profiklub noch der Stempel fehlt.

In sportlicher Hinsicht gibt es nach dem Herbst keine Diskussion mehr: Der SC Ritzing hat seine Anwartschaft auf die Nummer zwei im Burgenland bestätigt.

Jahrelang wurde Parndorf automatisch nach Bundesligist Mattersburg als nächste rot-goldene Kraft genannt, im Vorjahr befanden sich beide Klubs in der Ersten Liga kickenderweise sogar annähernd auf Augenhöhe. Mittlerweile ist Parndorf abgestiegen und kämpft sich in der Ostliga nach einem hartnäckigen Tief als Dritter langsam heran. In Ritzing hingegen stehen die Zeichen auf Aufstieg.

Noch ist diese Momentaufnahme aber mit Vorsicht zu genießen. Am kommenden Montag wird sich entscheiden, ob ein Sanierungsplan angenommen wird und die Altlasten im Zuge eines eingefädelten Insolvenzverfahrens abgeschüttelt werden können. Ist das der Fall, muss die Bundesliga im Frühjahr 2015 trotzdem erst einmal die Lizenz erteilen – im nach außen hin oft verwirrenden Ritzinger Struktur-Konstrukt keine g‘mahte Wiesn.

Grünes Licht der Bundesliga wäre demnach ein deutliches Signal, den SC Ritzing als neue burgenländische Kraft auch seriös wahrzunehmen.